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N 57° 35′ 31.25″, E 11° 54′ 34.67″ – Amundö (2)

Im zeitigen Frühjahr haben wir dieses wunderschöne Fleckchen Erde entdeckt. Damals stand für uns gleich fest, dass wir wiederkommen würden. Gestern haben wir eine Wanderung über die Insel gemacht und uns endgültig verliebt. ❤️

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57° 24′ 17.54″ N, 11° 55′ 21.37″ E – Weihnachts“spaziergang“ im Naturreservat Svängehallar-Fjärehals

Am 2. Weihnachtsfeiertag hat es uns am Nachmittag wieder ans Meer gezogen. Bei uns war es nebelig und etwas grau. Nur ca. 20 km Luftlinie entfernt war es sehr freundlich und sonnig. Bei einer Temperatur um den Gefrierpunkt hieß es für uns, mit äußerster Vorsicht auf den Felsen herumzuklettern, denn sie waren durch den noch nicht komplett aufgetauten Raureif sehr rutschig. Fast ohne Wind konnten wir auf einem Felsen stehend unseren Tee trinken und die Nasen in die Sonne halten. Da die Tage im Moment aber sehr kurz sind, veränderten sich die Lichtverhältnisse relativ schnell, und sobald die Sonne sich hinter einem dünnen Wolkenband verbarg, wurde es empfindlich kühl.

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Göteborgs südlicher Schärengarten

Die Freitage, an denen wir ans Meer fahren, sind uns für den Rest des Jahres ausgegangen. Die Jahreszeit bringt es mit sich, dass es sehr zeitig dunkel wird und es zudem meist recht ungemütlich ist. Wenn wir zum Meer wollen, dann müssen wir jetzt mit den Wochenendtagen vorlieb nehmen. Und auf freundliches Wetter hoffen…
Am 7. Oktober (einem Sonntag) haben wir mal wieder ein von uns so genanntes „Inselhopping“ gemacht. Das bedeutet, dass wir mit der Personenfähre zwischen den Inseln des ➡südlichen Göteborger Schärengartens unterwegs waren, allerdings dieses Mal nur einmal von der Fähre herunter auf eine der Inseln „gehopst“ sind. 😀
Die Fähren fahren im Oktober nicht mehr so häufig, wie mitten im Sommer. Das bedeutet, dass man mitunter recht lange warten muss, bis wieder eine Fähre kommt, die einen weiter bzw. zurück bringt. Es bleibt also keine Zeit, mehrere Inseln zu besuchen. Aber allein schon die Fahrt mit der Fähre macht viel Spaß und ist zudem mit 60 Kronen (etwa 6 Euro) recht preiswert. Man bekommt für diesen Preis ein Tagesticket, mit dem man nach Lust und Laune zwischen den Inseln herumreisen kann, auf denen es übrigens schöne Wanderwege und – bis auf wenige Ausnahmen – fast nur Elektrofahrzeuge gibt.

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N 57°21’22.9″ E 11°57’20.9″ – Naturreservat Hållsundsudde-Sönnerbergen

Den geplanten Meeresbesuch des letzten Freitag im August verlegten wir auf den ersten Sonntag im September, denn das Wetter war am Freitag schlecht, am Sonntag dafür wunderbar. Als wir unsere Rast auf einer Bank in der Sonne machten, war es uns fast etwas zu warm. Der Sommer hatte sich noch einmal kurz zurück gemeldet.

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N 57°26’55.8″ E 12°04’11.5″ – Hanhals Holme

Dass die Sonne nicht immer scheint, zeigen unsere Meeresbilder vom vierten Freitag im August. Der Himmel hatte eine recht spektakuläre, fast schon etwas bedrohliche Färbung angenommen und die Landschaft in ein ganz eigenes Licht getaucht. So schlimm, wie wir glaubten, kam es dann aber doch nicht. Nach einem kurzen Starkregen, vor dem wir in einer Strandhütte Schutz fanden, war das Gröbste bereits überstanden und das Wetter beruhigte sich schnell wieder.

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Auf dem Heimweg sahen wir sogar noch zwei Elchbullen, von deren Anblick ich fasziniert war. Mein Mann war weniger beeindruckt, da er die beiden schon mehrmals auf seinem Arbeitsweg gesehen hatte. Ich habe ein Foto „erzwungen“… 😀

Elchbullen 2

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Endlich wieder das Meer…

Ein paar Wochen waren wir nicht am Meer. Auch wir hatten hier mit der Hitze zu kämpfen. Die Trockenheit hat das Land noch immer voll im Griff. Für Wanderungen am schattenlosen Ufer des Meeres war es uns bisher zu warm. Jetzt haben die Temperaturen sich in Richtung „normal“ geändert. Also war es heute für uns höchste Zeit, wieder einmal am Meer „rumzuklettern“. Das Biskopshagens Naturreservat Väröbacka war zudem noch ein neues Ausflusziel für uns. Es ist, wie ich finde, traumhaft schön. Ein Sandstrand hat auch seine Reize. Seit wir aber hier leben, gefällt mir die schroffe, steinige, unglaublich abwechslungsreiche Landschaft hier an Schwedens Westküste um ein vielfaches besser. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Strandkörbe oder Strandbars sucht man hier vergebens. Dafür findet man vielleicht frei laufende Schafe oder Kühe auf weitläufig eingezäunten Strandabschnitten. Die Vegetation ist genau so abwechslungsreich, wie die Fauna. Die Buchten, Fjorde, Halbinseln und Inseln bilden eine einmalig schöne Landschaft. Wir sagen immer. „Hier hat der Liebe Gott bei der Verteilung schöner Fleckchen eine große Extraportion ausgeteilt.“ 😀
Wir haben so gut wie immer, wenn wir ans Meer fahren, unseren Rucksack dabei, denn wenn das Wetter es zuläßt, machen wir mindestens eine Rast mit Kaffee, oder Tee, etwas zu Essen und um zu verweilen und die Natur auf uns wirken zu lassen.
Egal, was mich (uns) vielleicht belasten mag, wenn wir am Meer sind, dann werden die Sorgen für diese begrenzte Zeit vergessen, oder zumindest ausgeblendet. Wir tanken positive Energie und hoffen, dass sie so lange, wie möglich vorhält.

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