Ans Wasser…

…zieht es uns immer wieder. Deshalb sind wir gestern, trotz durchwachsenen Wetters, endlich mal über die Älvsborgsbron gelaufen. Das wollten wir schon ewig mal machen. Bisher hatten wir diese Brücke immer nur mit dem Auto überquert. Der Wind war zwar auf dem Rückweg recht eisig, aber gelohnt hat es sich für uns trotzdem. Man sieht zu Fuß einfach viel mehr. Die dem offenen Meer zugewandte Seite konnten wir allerdings nicht lang laufen, da diese wegen Bauarbeiten zur Zeit für Fußgänger gesperrt ist. Na ja, andermal, bei schönerem Wetter und dann vielleicht mit dem Rad…

Heute sind wir noch ein bißchen näher ans Wasser heran gekommen. Die Natur erwacht gerade erst aus ihrem Winterschlaf.

Stråvalla 6Leider wird in stürmischen Zeiten immer alles mögliche an die Ufer gespült, was nicht verrottet und auch nicht unbedingt einen Genuß für´s Auge darstellt. Es läß einen erahnen, was wir Menschen mit unserem Planeten, und damit uns selbst, anstellen.

Der Tierkadaver ist vermutlich  ein eines natürlichen Todes gestorbener Schweinswal. Er ist ebenfalls an Land gespült worden.

Auch heute war das Wetter nicht unbeding bombig, allerdings etwas besser, als gestern, und definitiv viel besser, als vorher gesagt. 🙂

 

Mein Technik-Spleen…

… schläg gerade mal wieder ne Welle. Allein an diesem Wochenende habe ich mich interessiert für:

  • ein neues Kindle
  • eine neue spacige Multifunktions-Fernedienung
  • Alexa

Ich brauche diese Dinge ungefähr so dringend, wie ein Loch in den Kopf. Aber ich kann es nicht lassen, mich intensiv zu informieren und Preise zu erforschen.

Mein Kindle tut seinen Dienst sicher noch eine ganze Weile.

Die Fernbedienung kostet 200 Euronen und ist damit schweineteuer. Und: Wir bräuchten zwei davon. Nie im Leben…

Alexa fasziniert mich einerseits, andererseits misstraue ich ihr. Die ist einfach zu neugierig… 😉 Meinem Mann kommt die nicht ins Haus, schon allein, weil er ihren Namen scheisse findet. Ich habe vorgeschlagen, dass ich bei A*a*o* mal anfrage, oder man ihren Namen ändern kann. Muss doch gehen, oder? Wenn Frau oder Tochter im Hause schon Alexa heissen, dann wird es doch richtig blöd.

Aber ehrlich – ich muss die wirklich nicht haben. Ich werde mir jetzt mal in aller Ruhe ansehen, wie die anderen nachziehen und ähnliche Dinger auf den Markt bringen. Bestimmt gibt es da auch schon so einiges. Es kann ja nicht schaden, auf dem Laufenden zu sein.

 

Man gönnt sich ja sonst nichts… ;-)

Gestern kam hier mit ein paar anderen kleinen Bestellungen im Auto unseres uns jedes Jahr besuchenden guten Freundes das von mir bestellte West- Ostpaket an.

Leute, da werden Erinnerungen wach!

Ostpäckchen
Die Lakritzdose habe ich bereits geöffnet. Der Inhalt schmeckt auch. Allerdings werde ich mir irgendwann noch mal die von mir seinerzeit heiß geliebten Salmiakpastillen bestellen.

Auf den Geschmack der Schlagersüßtafel bin ich schon unheimlich gespannt. Wird es wirklich der gleiche Geschmack sein, wie früher?

So richtig tiefster Osten sind vermutlich die Bestecktasche (gab es die im Westen auch?) und die “Seifenschwämme”. Wir haben sie allerdings damals Seifennetz genannt.

Das nächste Päckchen werde ich dann vor Weihnachten bestellen, denn dieses Jahr habe ich für uns Weihnachtsteller wie zu Ostzeiten geplant. Darauf freue ich mich schon.
Da wir ein sehr nachdenkliches und auch trauriges Weihnachten erleben werden, wird bestimmt jede “Ablenkung” willkommen sein.

Immer, wenn man es gerade nicht braucht…

… sagt man oft, wenn sich mal wieder irgend ein Haushaltgerät verabschiedet. Oder das Auto streikt. Dabei braucht man so etwas ja eigentlich nie.

Wie auch immer – wir brauchen es auch gerade nicht, dennoch hat sich die Kühltruhe verabschiedet. Heimlich, still und leise, da sie nicht im Haus, sondern im „Friggebod“ steht. Und schon vor ein paar Tagen, denn mein lieber Mann hat das heute nur mitbekommen, weil es da plötzlich so übel roch. Schöne Sch***. Alles, was drin war, ist hinüber.

Aber es hilft ja nix. Das mittlerweile vergammelte Zeug muss weg, und die Kühltruhe auch. Und eine neue muss her. Ich schaue mich schon um…

Zum Glück haben wir einen Gefrierschrank in der Küche, der gut gefüllt ist. Wir überleben also die nächsten ein, zwei Wochen ganz locker. 😀

Seit langem einmal wieder…

…war ich gestern mit unserem Sohn (meinem Lieblingskind… 😀 ) auf Geocachingtour. Hier ganz in der Nähe gibt es eine Cachingrunde mit zehn Caches von einem Geocacher mit viel Aufwand, Liebe, Humor und ausgefallenen Ideen angelegt. Dafür werde ich ihm ganz herzlich danken und einige der Caches als meine Favoriten markieren.

Trotz der Tatsache, dass man mittlerweile auch ganz komfortabel mit dem Smartphone chachen kann, benutzten wir doch wieder fast ausschließlich mein Garmin-GPS. Damit geht es einfach noch immer am besten. Unabhängig vom Handy-Empfang. Zumal die Geocaching-App und die Ortung beim Smartphone enorm an der Akku-Kapazität ziehen. Wir waren ein paar Stunden unterwegs, hatten Kaffe und etwas zu Essen mit, und wie empfohlen, auch etwas zu Schreiben.

Nicht alle zehn Caches konnten wir loggen. Zwei konnten wir leider nicht finden, und bei einem dritten – einem Multicache – konnten wir die Zielkoordinaten leider nicht herausfinden, da beim dafür notwendigen „Gerät“ die Batterie leer war. Ich werde den Cache-Eigner dann noch anschreiben und darüber informieren. Irgendwann demnächst werden wir uns dann für die verbliebenen drei Caches noch einmal auf den Weg machen…

Aber alles in allem hat es wirklich großen Spaß gemacht, da die Chaches teilweise so ausgefallen und eine kleine Herausforderung waren.

„Angeln“ mußte man bei einem, einen Würfel zusammenbasteln, um die Logbox öffnen zu können, bei einem anderen. Man mußte kleinere Rätsel lösen und über seinen eingeschränkten Horizont hinaus denken. So lieben wir das Geocaching. Nicht einfach nur die Koordinaten ins GPS eingeben, zum Ziel gehen und loggen. Wir wollen es nicht einfach, nein, wir wollen es gern schwierig und originell.

WP_20150822_12_35_42_Pro  WürfelLogbox

So sieht´s aus…

… 20 Meter hinter´m Haus:

hinterm Haus

Und so darüber:

WP_20150820_17_52_11_Pro

Sorry, was blöderes ist mir gerade nicht eingefallen. 😉

Ich bin ja auch ganz schön aus der Übung, was das Bloggen angeht.

Aber, was soll´s – mit irgendwas will ich ja meinen Wiedereinstieg bebildern. Und dabei habe ich mal so gern und so viel fotografiert.

Nun quassel ich noch bisschen querbeet.

Wir haben uns im Frühjahr hier in einer Gärtnerei vier verschiedene Tomatenpflanzen gekauft und in Eimer gepflanzt. Nun waren das Frühjahr und der halbe Sommer dieses Jahr sehr kühl, so dass es sehr ungünstige Verhältnisse für Freilandtomaten waren. Zumal hier in Schweden… Zwei der Pflanzen tragen gar nichts, haben nur schon seit Wochen ein paar Blüten. Die dritte trägt ganz vereinzelt noch grüne Tomten. Und die vierte (die auf dem Bild) ist eine Buschtomate, die, wie man sieht, jetzt reichlich Früchte trägt. Allerdings wurden uns die ersten von Schnecken weg gefressen. Dann haben wir zwischenzeitlich schon ein paar reife Tomaten geerntet. Die schmecken aber eigentlich nach nichts. Was nützt also eine robuste, ertragreiche Pflanze? Genau. Nichts.

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Ich habe uns nun für nächstes Jahr von vier alten Tomatensorten je zehn Samen bestellt. Sie sind auch schon mit der Post gekommen. Im Herbst werden wir nach einem gebrauchten Gewächshaus Ausschau halten. Bei blocket.se – dem schwedischen Ebay für Arme… 😀 Ohne ein Gewächshaus geht hier nicht viel und wir sind jetzt richtig heiss darauf und freuen uns schon auf nächstes Jahr.

In Woche 38 werde ich Urlaub machen. Ich habe es mittlerweile echt nötig. Ausser einer Woche Mallorca (es war wunderschön) Anfang Mai hatte ich noch keinen weiteren Urlaubstag. Alle anderen in der Firma haben vier, bzw. fünf Wochen am Stück gemacht. Das ist hier so üblich und ich hätte es durchaus auch machen können. Da mein Schatz aber den ganzen Sommer über keinen Urlaub hatte, wollte ich auch nicht allein rumhängen. Habe ich also statt dessen unter anderem in zwei Wochen, in denen ich auf der Arbeit ganz allein war, einen Fernkurs gemacht. Ausserdem habe ich eh immer so viel zu tun…

Die zehn letzten Bücher, die ich gelesen habe, waren: Das Leuchten der Stille, Vielleicht mag ich dich morgen, Nur einen Horizont enfernt, Eine Frau erlebt die Polarnacht, Zero, Blind Date nach Grönland, Altes Land, Ein Bild von dir, Passagier 23 und Die Versuchung. Altes Land und Ein Bild von dir haben mir besonders gut gefallen.

So, das sind jetzt gleich 400 Wörter. Ich finde, das ist für den ersten Post seit langem nicht schlecht. Ich bin noch immer etwas „eingerostet“. Aber das wird schon. Der Anfang ist gemacht.

Macht euch einen schönen Abend.

Liebe Grüsse, eure

Berta