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Urlaub in Hrvatska 🇭🇷

Gut eine Woche Urlaub, bei dem so einiges dabei war. Eine sehr schmutzige Ferienwohnung für die erste und letzte Nacht, aber eine wunderschöne, mit sehr, sehr lieben Vermietern, für die Woche dazwischen. Eine Erkältung, die mich – zum Glück nur für einen Tag – außer Gefecht setzte. Eine Stadt, der wir nicht sehr viel abgewinnen konnten, dafür aber vielerorts schöne Landschaften und Wasser, so blau, wie die Adria… 😆 Oftmals gutes Essen. Manchmal etwas zu viel Sonne, aber auch ein Gewitter, das sich gewaschen hatte. Ruhige Nächte und noch relativ leere Strände, dafür Menschenmassen am wohl bekanntesten Touristenmagneten des Landes. Eine zauberhafte alte Stadt, die aber verkehrstechnisch kurz vor dem Kollaps steht. Deutsche Supermärkte, aber auch ein herrlicher landestypischer Wochenmarkt mit allem, was das kulinarische Herz begehrt. Und jede Menge Fotomotive… 😊

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Einen der schönsten Orte in Schweden…

…haben wir letzten Sonntag mal wieder besucht. Wir waren schon x-mal da, aber wir kriegen nie genug. 🙂

Der Botanische Garten Göteborg ist einer der schönsten der Welt und wir lieben, lieben, lieben ihn. Die Lage ist einfach traumhaft. Eine 40 Hektar große Oase mitten in der Stadt. Mittendrin gibt es einen naturbelassenen Teil. Felsen, zu denen man hinaufsteigen, auf denen man ausruhen, Picknick machen und die Aussicht genießen kann.
Ich finde leider keine Angaben, aber ich schätze, dass es im Botanischen Garten mindestens 150 Bänke zum Verweilen gibt. Sie stehen überall. Auch an wunderschönen, verborgenen, schattigen Stellen.

Der erweiterte Botanische Garten ist sogar 175 Hektar groß, denn Teile des Naturreservates Änggårdsbergen gehören auch dazu. Auch hier waren wir schon wandern und finden die Natur wundervoll. Während ich dies schreibe, beschließe ich gerade, daß wir am Wochenende wieder einmal da hin müssen. Obwohl das Meer ein paar Kilometer entfernt liegt… 😉

Über den Weg durch Änggårdsbergen  „schleicht“ man sich sozusagen von hinten an den Botanischen Garten an und kann ihn durch einen Hintereingang betreten. Dieses Eingangstor könnte übrigens mal so etwas wie eine Durchsicht gebrauchen. Etwas Öl und vielleicht irgend eine Art „Dämpfer“ wären durchaus angebracht, denn als wir am Sonntag in der Nähe dieses Tors auf einer versteckten Bank unseren Kaffee tranken, fanden wir dieses laute „Scheppern“, jedesmal, wenn jemand den Garten betrat oder verließ, doch recht störend.

Im September gibt es im Botanischen Garten eine Woche, die der Sortenbestimmung von Äpfeln und Birnen gewidmet ist. Offen für jedermann. Man muß nur etwas Geduld mitbringen und sich in die Warteschlange eingliedern, will man zum Beispiel die Früchte des Apfelbaumveteranen aus Omas Garten bestimmen lassen. Eine tolle Aktion für die Erhaltung der Artenvielfalt, finde ich.

Ebenfalls im August und im September gibt es jeweils mehrere Tage zur Bestimmung von Pilzen. Ich denke, wir werden dieses Jahr dem Botanischen Garten an einem dieser Tage einen Besuch abstatten, denn als Pilzsammler und -esser kann so eine Aktion auch für uns sehr interessant und informativ sein.

Aber auch ohne Aktionstage gibt es für uns immer wieder Grund für einen neuerlichen Besuch.

 

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Reden ist Silber, Schweigen ist Gold

Ich erhoffe mir den hundertprozentigen Wahrheitsgehalt dieses Sprichwortes. In meinem Fall soll das Gold bewirken, dass ich zeitnah wieder zu Silber wechseln kann.
Im Moment sieht es damit ganz schlecht aus. Ich hatte noch nie in meinem doch schon etwas längeren Leben auch nur annähernd einer derartige Heiserkeit, wie seit heute Morgen.

Meine Stimme war gestern schon etwas belegt und ließ erahnen, dass ich mich sekundär gerade mit einer Erkältung beschäftige. Die Symptome waren aber nur Kopf- und Halsschmerzen.

Das erste, was ich heute Morgen verbal von mir gegeben habe, war ein „God morgon“, das an eine Kollegin gerichtet war. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es für mich nichts zu reden, da ich (bis auf Ausnahmen) noch nicht zu Selbstgesprächen neige. (Mein Mann ist so früh am Morgen noch nicht zugange.)

Als dieses „God morgon“ aber in meine eigenen Ohren drang, war ich schon ziemlich überrascht. So hatte ich meine Stimme zumindest sehr, sehr lange nicht mehr gehört. Aber nicht nur der Klang meiner Stimme irriterte mich, sondern auch, dass das Sprechen nicht so recht von alleine funktionieren wollte.

Stunde um Stunde wurde es schlimmer. Natürlich unbedingt und ausgerechnet an einem Tag, an dem ich zum Sprechen – zur Konversation „gezwungen“ war. Jetzt weiß ich:
Reden kann Schwerstarbeit sein und die Stimme ist Gold wert.

Ich schwankte den ganzen Tag zwischen Irritation und Resignation und fühlte mich zudem zunehmend mieser.

Mein lieber Chef hat mir seine letzten drei „italienischen Wunderhalstabletten“ gegeben und behauptet, wenn ich diese drei im Abstand von jeweils acht Stunden nehmen würde, dann wäre morgen wieder alles gut. Zwei habe ich mittlerweile schon weg. Ich glaube aber mittlerweile nicht einmal mehr ansatzweise an diese Spontanheilung.

Natürlich trinke ich Tee, lutsche Halstabletten und habe ein Tuch um den Hals. So wahnsinnig viel mehr kann man ja aber auch nicht tun. Inhalieren noch. Mach ich auch noch…

Ich denke, uns steht hier zuhause ein recht mono-tones Wochenende bevor, denn ich sehe mich jetzt wirklich gezwungen, die Klappe zu halten. Schweigen ist Gold. Ich werde mich auf Nicken und Kopfschütteln beschränken und mein gesamtes Repertoire an Mimik und Gestik zum Einsatz bringen. Ich will meine Stimme wieder haben!

 

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Schwedens schönsten Arbeitsweg…

… habe ich vielleicht nicht, aber ich kann sicher weit vorn mithalten. Zumindest, was bestimmte Abschnitte angeht. Vor allem jetzt im Frühjahr kann ich mich manchmal dem Reiz kaum entziehen. Nach bald 15 Jahren ist zwar alles zur Gewohnheit geworden, aber die Natur vermag mich immer wieder zu verzaubern. Und das eigentlich zu jeder Jahreszeit. Im Frühling sind es natürlich die vielen Blüten überall, speziell die Millionen Buschwindröschen und später die herrlichen farbenfrohen Lupinen. Ich sauge das frische Grün der Wiesen und Bäume regelrecht in mich auf und erfreue mich jedes Jahr wieder aufs neue an den Ponys und ihren Fohlen, an denen ich auch direkt vorbei fahre. In wenigen Wochen ist es wieder soweit…

Heute habe ich auf dem Heimweg kurz gestoppt, um ein paar Schnappschüsse zu machen.

 

 

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Nicht ans Meer…

… sind wir heute gefahren – das wollen wir morgen machen, wenn nicht plötzlich etwas dazwischen kommen sollte.
Heute haben wir bei unserem Ausflug „nur“ das erste zarte Grün an Buchen und Birken, Millionen Buschwindröschen, Schafe, Kühe, Pferde, Enten, Seen, Bäche und überhaupt jede Menge Natur gesehen.

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