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Vier Tage Auszeit…

… hatten wir uns genommen, und sind, nachdem wir am letzten Wochenende unseren Wohnwagen wieder flott gemacht hatten, auf einen Campingplatz gute 200 km von daheim gefahren. Ganz gemütlich und mit Rast hier und da. Die erste Nacht haben wir mit ca. 13 Stunden Schlaf verbracht, denn wir sind „mit dem Sandmännchen“ ins Bett gegangen . Am Freitag sind wir zu einer etwa 10 km langen Wanderung in den Tresticklan-Nationalpark gefahren. Wir waren ertwartungsgemäß fast allein unterwegs. Lediglich einer Familie mit Großeltern, Eltern und Kindern, die die vorherige Nacht gemeinsam in einer Hütte verbracht hatten, sind wir über den Weg gelaufen. Warum sind nur so wenige Familien mit Kindern in der Natur unterwegs? Gemeinsame Erlebnisse in der Natur sind für Kinder so wunderbar – noch dazu mit der ganzen Familie…
Wir sind bis zur norwegischen Grenze gewandert, haben „drüben“ Rast gemacht, und sind auf dem gleichen Weg wieder zurück gekehrt. Der Nationalpark ist sehr hübsch, allerdings haben wir nur wenige Vögel gehört und gar keine Schwimmvögel gesehen, was darauf schließen läßt, daß in den Gewässern des Parks nicht allzu viel Leben herrscht. Schade.
Tresticklan Nationalpark 1Tresticklan Nationalpark 3Tresticklan Nationalpark 2
Gestern – wieder nach reichlich Schlaf, haben wir eine Rundfahrt gemacht und unter anderem mehrere Campingplätze erkundet. Mit dem Ergebnis, daß wir eine Woche unseres Sommerurlaubs doch wieder auf dem von uns bisher auf Platz Eins gesetzten Campingplatz in einem Naturreservat in Värmland verbringen werden. Dort hat es uns bisher mit Abstand am besten gefallen. Und zu erkunden gibt es da für uns noch reichlich. Außerdem wollen wir uns dieses Jahr mal ein Kanu mieten…
Ganz in der Nähe des Campingplatzes, auf dem wir standen, gibt es einen Elchpark. Für Touristen sicher ein Erlebnis, wenngleich ich das Streicheln von Elchen als nicht notwendig erachte. Wir waren nicht da. Wir haben die Elche mal wieder in der Natur entdeckt. Sicher wird das Muttertier sehr bald ihr Junges vom Vorjahr verstoßen. Noch aber waren die zwei vereint.Elche
Heute morgen war das Wetter derart unfreundlich, daß uns nichts mehr hielt. Punkt zehn sind wir abgedüst und gemütlich heim gefahren. Zuhause ist es eben doch am schönsten. Zumindest bei miesem Wetter…