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Göteborgs südlicher Schärengarten

Die Freitage, an denen wir ans Meer fahren, sind uns für den Rest des Jahres ausgegangen. Die Jahreszeit bringt es mit sich, dass es sehr zeitig dunkel wird und es zudem meist recht ungemütlich ist. Wenn wir zum Meer wollen, dann müssen wir jetzt mit den Wochenendtagen vorlieb nehmen. Und auf freundliches Wetter hoffen…
Am 7. Oktober (einem Sonntag) haben wir mal wieder ein von uns so genanntes „Inselhopping“ gemacht. Das bedeutet, dass wir mit der Personenfähre zwischen den Inseln des ➡südlichen Göteborger Schärengartens unterwegs waren, allerdings dieses Mal nur einmal von der Fähre herunter auf eine der Inseln „gehopst“ sind. 😀
Die Fähren fahren im Oktober nicht mehr so häufig, wie mitten im Sommer. Das bedeutet, dass man mitunter recht lange warten muss, bis wieder eine Fähre kommt, die einen weiter bzw. zurück bringt. Es bleibt also keine Zeit, mehrere Inseln zu besuchen. Aber allein schon die Fahrt mit der Fähre macht viel Spaß und ist zudem mit 60 Kronen (etwa 6 Euro) recht preiswert. Man bekommt für diesen Preis ein Tagesticket, mit dem man nach Lust und Laune zwischen den Inseln herumreisen kann, auf denen es übrigens schöne Wanderwege und – bis auf wenige Ausnahmen – fast nur Elektrofahrzeuge gibt.

(Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.)

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Einen der schönsten Orte in Schweden…

…haben wir letzten Sonntag mal wieder besucht. Wir waren schon x-mal da, aber wir kriegen nie genug. 🙂

Der Botanische Garten Göteborg ist einer der schönsten der Welt und wir lieben, lieben, lieben ihn. Die Lage ist einfach traumhaft. Eine 40 Hektar große Oase mitten in der Stadt. Mittendrin gibt es einen naturbelassenen Teil. Felsen, zu denen man hinaufsteigen, auf denen man ausruhen, Picknick machen und die Aussicht genießen kann.
Ich finde leider keine Angaben, aber ich schätze, dass es im Botanischen Garten mindestens 150 Bänke zum Verweilen gibt. Sie stehen überall. Auch an wunderschönen, verborgenen, schattigen Stellen.

Der erweiterte Botanische Garten ist sogar 175 Hektar groß, denn Teile des Naturreservates Änggårdsbergen gehören auch dazu. Auch hier waren wir schon wandern und finden die Natur wundervoll. Während ich dies schreibe, beschließe ich gerade, daß wir am Wochenende wieder einmal da hin müssen. Obwohl das Meer ein paar Kilometer entfernt liegt… 😉

Über den Weg durch Änggårdsbergen  „schleicht“ man sich sozusagen von hinten an den Botanischen Garten an und kann ihn durch einen Hintereingang betreten. Dieses Eingangstor könnte übrigens mal so etwas wie eine Durchsicht gebrauchen. Etwas Öl und vielleicht irgend eine Art „Dämpfer“ wären durchaus angebracht, denn als wir am Sonntag in der Nähe dieses Tors auf einer versteckten Bank unseren Kaffee tranken, fanden wir dieses laute „Scheppern“, jedesmal, wenn jemand den Garten betrat oder verließ, doch recht störend.

Im September gibt es im Botanischen Garten eine Woche, die der Sortenbestimmung von Äpfeln und Birnen gewidmet ist. Offen für jedermann. Man muß nur etwas Geduld mitbringen und sich in die Warteschlange eingliedern, will man zum Beispiel die Früchte des Apfelbaumveteranen aus Omas Garten bestimmen lassen. Eine tolle Aktion für die Erhaltung der Artenvielfalt, finde ich.

Ebenfalls im August und im September gibt es jeweils mehrere Tage zur Bestimmung von Pilzen. Ich denke, wir werden dieses Jahr dem Botanischen Garten an einem dieser Tage einen Besuch abstatten, denn als Pilzsammler und -esser kann so eine Aktion auch für uns sehr interessant und informativ sein.

Aber auch ohne Aktionstage gibt es für uns immer wieder Grund für einen neuerlichen Besuch.

 

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Letztes Wochenende,

…also das lange Osterwochenende, haben wir sehr gemütlich verbracht. Es hieß für uns: Kein Stress, einfach nur die freie Zeit genießen.
Am Karfreitag sind wir ans Meer gefahren, haben dort einen Spaziergang gemacht und anschließend ➡️ hier einen Kaffee getrunken.

Am Ostermontag waren wir dann zu dritt mal wieder im südlichen ➡️ Göteborger Schärengarten unterwegs. Man kann mit einer normalen Tageskarte der Göteborger Verkehrsbetriebe, die umgerechnet etwa 6 Euro kostet, wenn man will, den ganzen Tag mit den Fähren zwischen den Inseln hin und her fahren. So machen wir das. Wir fahren eine Insel an, wandern ein bißchen, kehren eventuell irgendwo für ein Käffchen oder einen kleinen Imbiss ein, und fahren dann weiter oder wieder in Richtung Hafen in Saltholmen. Wir nennen das unser Inselhopping… 😀

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Optimal genutzt…

…haben wir den gestrigen Samstag für einen Museumsbesuch mit Freunden in Göteborg.
Die Idee kam mir am Tag zuvor, als es hieß, daß sie uns zum Kaffeetrinken besuchen kommen würden. Sofort konnten sie sich dafür erwärmen.
Da wir vor ein paar Jahren schon einmal da waren, wußten wir, daß das Parken in der Nähe des Museums eventuell etwas schwierig sein könnte. Deshalb hatten wir uns am Abend zuvor schon schlau gemacht, wo wir es am ehesten versuchen sollten.
Um 10 Uhr trafen wir uns bei uns und fuhren zu viert in unserem Auto weiter.
Kurz vor elf waren wir dann vor Ort und konnten tatsächlich auch einen der am günstigsten gelegenen Parkplätze ergattern.
Eine Minute vor Öffnung standen wir mit vielleicht gut dreißig anderen Personen vor der Museumstür. Perfektes Timing… 🙂
Das Göteborgs Naturhistoriska Museum ist mit seinen unzähligen Tierpräparaten aller Art und seinen naturwissenschaftlichen Exponaten überhaupt sehr sehenswert. Im Museum ist unter anderem das weltweit einzige Präparat eines echten Blauwals ausgestellt. Das Museum ist sehr familienfreundlich angelegt. Großartig und überaus erfreulich finde ich, dass seit dem 1. Januar diesen Jahres der Eintritt frei ist. Das sollte Schule machen. Ich finde, alle öffentlichen Einrichtungen, die irgend etwas mit Bildung zu tun haben, sollten für Jedermann gratis zugänglich sein.

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Im Museum verbrachten wir fast vier Stunden. Das Betrachten aller Exponate unterbrachen wir durch eine ausgiebige und gemütliche Kaffeepause. Im Museumscafé gibt es Kaffee „påtår“. Das bedeutet, dass man eine Tasse Kaffee bezahlt, sich dann aber nachschenken kann, wenn man will. Das ist hier in Schweden vielfach, und nicht nur bei Kaffee, üblich.

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Im Café gibt es einen großen, abgegrennten Teil des Raumes, wo man seine eigenen, mitgebrachten Speisen und Getränke verzehren kann.  Auch das finde ich sehr familienfreundlich.
Unsere Freunde waren das erste Mal im Museum und rundherum begeistert. Nachdem wir noch den hübsch angelegten und nicht nur mit Kitsch gefüllten Museumsshop aufgesucht hatten, machten wir uns auf den Heimweg.
Zuhause bei uns angekommen, machte ich mich daran, für uns Waffeln zum Kaffee zuzubereiten. Unsere Männer zeigten sich derweil gegenseitig ihre neuesten Basteleien rund ums Flugfischen. Wir Frauen rollten nur mit den Augen. Ein Glück, dass wir beide keine Sammlerinnen sind, denn es würde den Rahmen unserer beider Häuser sprengen, hätten wir auch solche platzraubenden Hobbys, wie unsere Männer… 😀
Nach Kaffee- und Waffelgenuß, längerem Studium von Atlas und Globus und der Planung einer eventuellen „Urlaubsüberschneidung“ dieses Jahr verabschiedeten sich unsere Freunde und wir genossen den Rest des Tages in trauter Zweisamkeit…

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Meine Geburtstagsblumen…

Botanischer Garten P1000203…habe ich gestern nachträglich bekommen. :-)
Wie ich ➡ hier schon schrieb, mag ich persönlich keine Schnittblumen. Ansonsten mag ich Blumen natürlich sehr gern.
Deshalb hat mich mein Mann gestern zu meiner Freude in meinen/unseren geliebten Botanischen Garten entführt. Da sich zu dieser Jahreszeit die blühenden Blumen in den Außenanlagen doch sehr in Grenzen halten, waren wir im Gewächshaus.
Im Eingangsbereich steht noch immer ein, wie ich finde, sehr hübsch geschmückter Weihnachtsbaum. Fast nur Naturschmuck. Und auch hier gilt wieder: Weniger ist oftmals mehr.

Selbst im Gewächshaus blüht es jetzt nicht gerade überaus üppig, aber das, was grünt und blüht, ist sehr hübsch anzusehen.

Bei manchen Exemplaren kommt man allerdings auch ein wenig ins Grübeln… 🤔😉
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Die Kois, die den größten Teil des Jahres draußen im Teich schwimmen, werden im Winter rein geholt, und ein Teil von ihnen schwimmt (und bettelt wie junge Hündchen 😀 ) im Becken des Gewächshauses.

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Nach dem Besuch im Botanischen Garten waren wir noch in Göteborgs wohl schönsten Stadtteil Haga in einem gemütlichen kleinen Café und danach noch ein wenig spazieren und uns die teilweise wunderbar erhaltenen oder rekonstruierten Häuser ansehen.

Heute ist es hier im Vergleich zu gestern plötzlich mit momentan Minus 6 Grad ganz schön kalt, dafür aber sonnig. In einer halben Stunde raffen wir uns auf und fahren vor ans Meer und machen da einen Spaziergang.

Habt alle noch einen schönen Sonntag.
Eure

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Drop in…

Am Montag habe ich den Vogel abgeschossen, als ich unserem Sohn (wie schon viele Male zuvor) die Haare schneiden wollte. Ich habe den Apparat, wie immer, für den Hinterkopf auf 9 mm eingestellt, losgelegt, und mich sofort gewundert. Irgendwas war komisch. Noch ehe ich das Gefühl greifen, bzw. den Gedanken zu Ende denken konnte, fragte „mein Opfer“ mich auch schon, ob ich denn den Aufsatz auf den Apparat gemacht hätte. NEIN! Hatte ich nicht. Das war auch die Ursache für das komische Gefühl und nun für die noch komischere Optik an seinem Hinterkopf. Ich hätte mir eine scheuern können für meine Verpeiltheit. Sohnemann hat nur gelacht und gesagt, ich solle mal Fade-Haircut googlen. Gesagt, getan. Kurz in der Tube ein Tutorial angesehen und mich dann in Schadensbegrenzung geübt. Als ich fertig war, gefiel uns, was ich gemacht hatte. 🙂 Manchmal kommt man über Umwege ans Ziel. Oder an neue Ufer. Oder zu neuen Haarschnitten. 😆

Am Mittwoch haben mein Mann und ich einstimmig unsere Urlaubsplanung komplett über den Haufen geworfen und umdisponiert. Statt mit dem Wohnwagen dem „schönen Wetter“ hinterher zu jagen, machen wir nun nur noch kürzere Trips und kehren, bis auf Ausnahmen, abends wieder zurück in unser schönes Zuhause mitten im traumhaften Urlaubsland Schweden. Wo andere Urlaub machen, da machen wir dieses Jahr auch Urlaub… 😀

Heute waren wir wieder mal in unserem geliebten Botanischen Garten Göteborg. Das Wetter war ideal. Sonnig, teils bedeckt, 20 Grad, ein laues Lüftchen. Es war erstaunlich wenig los, was mich sehr gewundert hat. Gestört hat uns das aber keineswegs, denn es war eine regelrecht gemütliche Stimmung, die wir sehr genossen haben.