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57°41’10.5″N 11°56’23.4″E – Slottsskogen Göteborg

Gestern hat uns der Sonnenschein natürlich unweigerlich nach draußen gelockt. Mit 8m/s Wind bei gerade mal um die 8ºC erschien uns das Meer allerdings nicht als ideales Ziel für einen langen Spaziergang. Da wir es in über 15 Jahren Schweden noch nicht geschafft hatten, den Slottsskogen ausgiebig zu erkunden – wir waren bisher fast immer auf der anderen Staßenseiten im Botanischen Garten Göteborg unterwegs – sagten wir uns gestern: Heute oder nie. 😀
Es war genau die richtige Entscheidung. Der Park ist einfach wundervoll. Noch eine riesige Oase mitten in der Stadt. Mit seinen 137 ha Größe erreicht er gemeinsam mit dem Botanischen Garten fast die Größe des Centralpark in NYC. Wir haben flächenmäßig gestern nicht einmal die Hälfe des Parkes „abgegrast“. Zeitiges Kommen sichert ja bekanntlich gute Plätze. Das traf für uns auf den Parkplatz zu. Als wir diesen später verließen, grenzte die Parkplatzsuche bereits an ein Glücksspiel…

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N 57° 35′ 31.25″, E 11° 54′ 34.67″ – Amundö

Das Wetter war an den vergangenen Wochenenden alles andere, als einladend für unsere Ausflüge. Auch gestern war es nicht unbedingt das, was man landläufig als „schön“ bezeichnet. Aber es hielt uns nicht daheim. Wir machten einen kleinen Ausflug an einen uns bis dato noch nicht bekannten Platz. Davon gibt es natürlich noch jede Menge…
Amundö ist eine Insel im südlichen Teil Göteborgs. Es gibt hier eine Bootsmarina, ein Meeresbad und ein Naturreservat.

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Göteborgs südlicher Schärengarten

Die Freitage, an denen wir ans Meer fahren, sind uns für den Rest des Jahres ausgegangen. Die Jahreszeit bringt es mit sich, dass es sehr zeitig dunkel wird und es zudem meist recht ungemütlich ist. Wenn wir zum Meer wollen, dann müssen wir jetzt mit den Wochenendtagen vorlieb nehmen. Und auf freundliches Wetter hoffen…
Am 7. Oktober (einem Sonntag) haben wir mal wieder ein von uns so genanntes „Inselhopping“ gemacht. Das bedeutet, dass wir mit der Personenfähre zwischen den Inseln des ➡südlichen Göteborger Schärengartens unterwegs waren, allerdings dieses Mal nur einmal von der Fähre herunter auf eine der Inseln „gehopst“ sind. 😀
Die Fähren fahren im Oktober nicht mehr so häufig, wie mitten im Sommer. Das bedeutet, dass man mitunter recht lange warten muss, bis wieder eine Fähre kommt, die einen weiter bzw. zurück bringt. Es bleibt also keine Zeit, mehrere Inseln zu besuchen. Aber allein schon die Fahrt mit der Fähre macht viel Spaß und ist zudem mit 60 Kronen (etwa 6 Euro) recht preiswert. Man bekommt für diesen Preis ein Tagesticket, mit dem man nach Lust und Laune zwischen den Inseln herumreisen kann, auf denen es übrigens schöne Wanderwege und – bis auf wenige Ausnahmen – fast nur Elektrofahrzeuge gibt.

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Einen der schönsten Orte in Schweden…

…haben wir letzten Sonntag mal wieder besucht. Wir waren schon x-mal da, aber wir kriegen nie genug. 🙂

Der Botanische Garten Göteborg ist einer der schönsten der Welt und wir lieben, lieben, lieben ihn. Die Lage ist einfach traumhaft. Eine 40 Hektar große Oase mitten in der Stadt. Mittendrin gibt es einen naturbelassenen Teil. Felsen, zu denen man hinaufsteigen, auf denen man ausruhen, Picknick machen und die Aussicht genießen kann.
Ich finde leider keine Angaben, aber ich schätze, dass es im Botanischen Garten mindestens 150 Bänke zum Verweilen gibt. Sie stehen überall. Auch an wunderschönen, verborgenen, schattigen Stellen.

Der erweiterte Botanische Garten ist sogar 175 Hektar groß, denn Teile des Naturreservates Änggårdsbergen gehören auch dazu. Auch hier waren wir schon wandern und finden die Natur wundervoll. Während ich dies schreibe, beschließe ich gerade, daß wir am Wochenende wieder einmal da hin müssen. Obwohl das Meer ein paar Kilometer entfernt liegt… 😉

Über den Weg durch Änggårdsbergen  „schleicht“ man sich sozusagen von hinten an den Botanischen Garten an und kann ihn durch einen Hintereingang betreten. Dieses Eingangstor könnte übrigens mal so etwas wie eine Durchsicht gebrauchen. Etwas Öl und vielleicht irgend eine Art „Dämpfer“ wären durchaus angebracht, denn als wir am Sonntag in der Nähe dieses Tors auf einer versteckten Bank unseren Kaffee tranken, fanden wir dieses laute „Scheppern“, jedesmal, wenn jemand den Garten betrat oder verließ, doch recht störend.

Im September gibt es im Botanischen Garten eine Woche, die der Sortenbestimmung von Äpfeln und Birnen gewidmet ist. Offen für jedermann. Man muß nur etwas Geduld mitbringen und sich in die Warteschlange eingliedern, will man zum Beispiel die Früchte des Apfelbaumveteranen aus Omas Garten bestimmen lassen. Eine tolle Aktion für die Erhaltung der Artenvielfalt, finde ich.

Ebenfalls im August und im September gibt es jeweils mehrere Tage zur Bestimmung von Pilzen. Ich denke, wir werden dieses Jahr dem Botanischen Garten an einem dieser Tage einen Besuch abstatten, denn als Pilzsammler und -esser kann so eine Aktion auch für uns sehr interessant und informativ sein.

Aber auch ohne Aktionstage gibt es für uns immer wieder Grund für einen neuerlichen Besuch.

 

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Letztes Wochenende,

…also das lange Osterwochenende, haben wir sehr gemütlich verbracht. Es hieß für uns: Kein Stress, einfach nur die freie Zeit genießen.
Am Karfreitag sind wir ans Meer gefahren, haben dort einen Spaziergang gemacht und anschließend ➡️ hier einen Kaffee getrunken.

Am Ostermontag waren wir dann zu dritt mal wieder im südlichen ➡️ Göteborger Schärengarten unterwegs. Man kann mit einer normalen Tageskarte der Göteborger Verkehrsbetriebe, die umgerechnet etwa 6 Euro kostet, wenn man will, den ganzen Tag mit den Fähren zwischen den Inseln hin und her fahren. So machen wir das. Wir fahren eine Insel an, wandern ein bißchen, kehren eventuell irgendwo für ein Käffchen oder einen kleinen Imbiss ein, und fahren dann weiter oder wieder in Richtung Hafen in Saltholmen. Wir nennen das unser Inselhopping… 😀