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Glück gehabt…

DruckerHeute morgen auf Arbeit war meine erste Aktion, den Drucker nochmal ans Netz anzuschließen und einzuschalten. Allzu große Hoffnungen hatte ich mir ja nicht gemacht… Aber da der Hans-Peter ein ganz Lieber ist, nimmt er mir meine gestrige Aktion mit dem Kaffee nicht länger übel und arbeitet seit heute wieder freundlich und zuverlässig. Ich bin wirklich froh darüber, denn die Neuanschaffung, die sicher früher oder später fällig wird, wird auch nicht unbedingt billig werden. Der jetzige Drucker ist ein richtiges Arbeitstier. Er muß um die 100 Seiten pro Tag ausspucken. Oft sogar deutlich mehr…

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Treffer und versenkt…

Heute morgen auf der Arbeit habe ich unserem Farb-Laserdrucker mit einem Becher Kaffee den Garaus gemacht 😳 . Das war eine Glanzleistung… :crazy: .
Ich habe den Kaffee über dem Drucker auf das Wandbord gestellt, auf dem auch das Papier liegt. Das Umstoßen ging blitzschnell… Und da ich jeden Morgen das Papierfach auffülle, kann sowas eben auch nur mir passieren. Aber es war schon selten dämlich, den Kaffee ausgerechnet dort, und nicht wie gewohnt, auf meinem Schreibtisch abzustellen. Habe ich vorher noch nie gemacht. Und mache ich auch nie wieder! Das ist die Erkenntnis des Tages: Stelle Getränke nicht in der Nähe von, und schon garnicht über technischen Geräten ab!

Ich habe (mit etwas Hilfe) alles Mögliche versucht und sicher auch den größten Teil der hineingelaufenen Flüssigkeit mit saugfähigem Papier wieder aus dem Drucker aufgesaugt. Aber er erkennt die Farbkassetten jetzt nicht mehr. Morgen mache ich noch einen letzten Versuch. Viel Hoffnung habe ich allerdings nicht mehr…

Die Reparatur wird sicher kein ganz billiger Spaß. Deshalb hat S>:XX auch gleich überlegt, lieber einen neuen Laserdrucker zu kaufen. In der Chefetage stehen zwei. Die sind mittlerweile ja nicht mehr so teuer. Auf einem von beiden muß ich jetzt erstmal meine Farbausdrucke machen. Und unser Drucker ist bereits „in die Jahre gekommen“. Wir mußten zum Kauf für die Tonerkassetten deshalb schon den Händler wechseln, da der alte diese nicht mehr führt.

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Neue Besen kehren gut…

Heute haben wir eine nigelnagelneue leitende Angestellte in unserer Firma bekommen.
Das Gute ist, daß wir damit nun bereits zwei weibliche Angestellte in der Chefetage sitzen haben. Endlich ist zumindest ein Anfang in Sachen Gleichstellung gemacht.

Die Neue hat so ziemlich den höchsten Posten in der Firmengruppe übernommen. Man darf davon ausgehen, daß sie kompetent ist. Sie hatte schon ähnliche Posten in anderen größeren/großen Firmen.

Um sie kennenzulernen, hatten alle Angestellten in der Produktion eine ca. 15-minütige Versammlung mit ihr. Bei Kaffee und Gebäck hat sie sich vorgestellt und sowohl ihre private, als auch ihre berufliche Vita vorgetragen. Sie ist vom ersten Eindruck her eine sehr angenehme, offene und lebhafte Person. Berührungsängste sind ihr fremd, würde ich denken…

Das bisher Einzige, was mir nicht gefallen hat, bzw., was ich in Frage stelle, ist, daß sie zu uns gesagt hat, daß sie sich schon sehr freut, uns alle näher kennenzulernen.

Tut mir leid, aber an solche Sprüche glaube ich nicht. Sie entbehren von vornherein jeglicher Logik.
Als leitende Angestellte auf allerhöchster Ebene in einer Firma mit mittlerweile 650 Beschäftigten und mehreren Niederlassungen in mehreren Ländern wird sie sich ganz sicher nicht für die graue Masse der Produktionsarbeiter interessieren. Kann sie auch garnicht, meine ich. Das ist ok. Aber was bitte, sollen dann solche Sätze? Das ist mehr Schein als Sein. Und wir alle wissen das. Wir sind ja nicht blöd. Warum wird so vieles einfach so dahergesagt? Vorgespielt?

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Schwarze Augen…

schwarze Augen…habe ich eigentlich nicht. Ich habe braune. Aber mittlerweile bin ich auf Arbeit, wie es scheint, doch schon für meine schwarzen Augen bekannt. Die habe ich nämlich angeblich dann, wenn mir etwas total gegen den Strich geht. Das ist mir in den letzten Jahren schon mehrmals von verschiedenen Personen gesagt worden: Wenn es in mir kocht, dann werden meine Augen schwarz, und dann wagt sich keiner, mir auf den Zeiger zu gehen.
Prima. Dieses Talent gefällt mir. Wenn es weiter nichts braucht, als die Verdunkelung der Augen??? Und dafür muß ich mich nichtmal anstrengen. Das kommt einfach so… .

Heute morgen hat es wiedermal so eine Situation gegeben. Mein „Lieblingskollege“ hat sich für meine Begriffe derart daneben benommen und respektlos gezeigt, daß ich im ersten Moment sprachlos war. Nicht aber meine Augen! Ich habe nichts zu seinem Verhalten gesagt, dennoch hat er sich etwa zwei Stunden später mehrmals für eben dieses bei mir entschuldigt. Das Problem ist nur: Unehrliche Arschkriecherei verabscheue ich ebenso wie dumm-arrogante Respektlosigkeit. Nun, der Kollege schafft es vermutlich in diesem Leben nicht mehr, meine Achtung zu gewinnen. Trotzdem werde ich mich niemals respektlos ihm gegenüber verhalten. Denn erstens: Man sollte nicht Gleiches mit Gleichem vergelten wollen, und zweitens: Da stehe ich drüber. Ich habe ja meine Verdunkelungstaktik… .

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Dagens ros…

dagens rosIn den schwedischen Zeitungen gibt es eine Rubrik, die „dagens ros“ heißt. Auf Deutsch: Die Rose des Tages.
Es ist eine „Dankeschön“-Rubrik. Und wer immer will, kann dort – natürlich gegen Bezahlung – seine persönliche „Rose des Tages“ hineinsetzen.
Einzelne Personen, Eltern, Kinder, Nachbarn, Schulklassen, Patienten, Kollegen, und, und, und. Die Dankenden kommen aus wirklich allen Bereichen. Und jedes Dankeschön ist ganz speziell und einzigartig. Ich finde es wunderbar, daß diese Rubrik in den Zeitungen ganz alltäglich ist und einen festen Platz hat. Ein kleines Dankeschön… Wieviel Freude kann man damit bereiten!
Ein Kollege meiner Abteilung, der immer in der zweiten Schicht arbeitet, hat gestern abend seine Rose des Tages an das Whiteboard in unserem Pausenraum geschrieben:

Dagens ros

An dich,
die du die Farben
RAL 3003, 4001 und 4003
gemischt hast:

Du hast meinen Arbeitstag
zum reinen Vergnügen gemacht.

Vielen Dank!
F***

Auch wenn nicht ich diese Farben gemischt habe (Ich glaube jedenfalls nicht. Ich denke, es war J…), ich finde diese Geste sehr nett und erfreulich.
Ein Dankeschön, daß vom Herzen kommt – wunderbar!

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Nach der Arbeit…

… habe ich mich heute, wie verabredet, mit meiner ehemaligen Kollegin L getroffen.
Es war zwar im Schatten etwas frisch, ansonsten aber ein traumhaft schöner Nachmittag am See, ganze vier Kilometer von meiner Arbeit entfernt. Da ich in der entgegengesetzten Richtung wohne, komme ich dort allerdings nur selten vorbei. Das ist aber angesichts der Tatsache, daß es allein in unserer Kommune etwa 300 Seen gibt, nicht weiter schlimm…

am See 1Entenam See 2am See 3am See 4am See 5

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Da fällt mir nichts mehr ein…

Heute morgen, zu unserer 8-Uhr-Kaffeepause, saß ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen draußen, denn die Sonne hatte sich – wahrscheinlich aus Versehen – zu uns verirrt…  .
Ich war in eine Unterhaltung mit zwei Kolleginnen vertieft, als ich, anfangs wohl unbewußt, etwas links von mir, aus dem Augenwinkel eine kleine Zigarettenrauchwolke wahrnahm. Nichts Ungewöhnliches eigentlich, da I ja raucht. Nur: Diese Wolke kam nicht von ihm, sondern von seiner Nachbarin R, die wohl gerade mehrere hastige Züge von ihrer Zigarette genommen hatte.
Als ich das sah, dachte ich, mein Schwein pfeift !
Ich habe sie mit sicher übergroßen Augen angesehen und gesagt:
„Was machst DU denn da? Bist du bekloppt? Wie kann man mit 49 Jahren plötzlich anfangen, zu rauchen?“
„Mit 48!“, war ihre Antwort. Das sollte mir also sagen, daß sie das nun schon eine Weile tut.
Ich war fassungslos und bin es noch. Denn daß man in diesem Alter mit diesem Laster beginnt, das will mir nicht ins Hirn! Ob Raucher, ehemaliger Raucher, oder Nichtraucher: Wir alle wissen, daß das Rauchen absolut nichts Gutes an sich hat. Und ich bin mir sicher, daß jeder jahre- oder jahrzehntelanger Raucher sich schon mindestens einmal (eher viele Male…) gewünscht hat, daß er mit dem Rauchen aufhören könnte. Auch ich selbst habe bis vor fünf Jahren geraucht und mich viele Male gefragt, warum ich eigentlich in meiner Jugend so doof war, mit dem Rauchen anzufangen…
Meine anderen Kolleginnen und auch I waren, wie es schien, irgendwie über meine Reaktion erfreut, denn auch sie haben natürlich kein Verständnis für diese Hirnlosigkeit, wenngleich sie schon eine Weile wissen, daß R unter die Raucher gegangen ist.

Ich erinnere mich auch noch sehr genau an ein Gespräch mit R vor etwa drei Jahren, in dem sie mir erzählte, daß sie und ihr Mann ihrer damals noch nicht 18-jährigen Tochter eine Belohnung versprochen hatten, wenn diese mit dem Rauchen aufhören würde.
Wie die Zeiten sich doch ändern…!