Allgemein

Denn erstens kommt es anders…

… und zweitens als man denkt!

Am Samstag packten wir nach dem Frühstück in aller Ruhe unsere sieben Sachen zusammen, um sie dann zum Auto rauf auf den Parkplatz zu bringen.
Dazu muß ich wohl mal erklären, daß das Ferienhaus unseres Freundes am Fjord an einem Hang, mitten in der Natur liegt und es vom Auto zum Haus geschätzte 250 Meter sind, die es wirklich in sich haben…
Man überlegt sich jeden Gang vom oder zum Haus zweimal. Der Weg von A nach B ist nicht ganz ungefährlich und definitiv nicht unbeschwerlich. Bei Nässe ist er unheimlich rutschig und immer ist er sehr steil :yes: . Aber dafür liegt das Haus idyllisch und man ist völlig ungestört.
Bepackt wie ein Esel ist T>:XX zweimal raufgestiegen und ich mußte nur einmal. Dafür danke ich meinem Schatzi nochmal 🙂 .
Gegen halb zwei am Nachmittag sind wir dann von Haus A im Hordaland zum Haus B im Nord-Trøndelag gestartet. Wir hatten irgendwas über 800 km vor uns. Natürlich ging es wieder durch malerische Landschaften, durch unzählige Tunnel und einmal mußten wir ein Fähre nehmen. Das Warten auf diese hat allerdings länger gedauert, als die Überfahrt selbst. Aber dafür gab es an der Anlegestelle frische Himbeeren zu kaufen… :>> .
vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 1vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 3vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 4vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 5vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 6vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 7
Es ging weiter und weiter. Am Lustrafjorden haben wir gegen 20 Uhr nochmal eine Kaffeepause gemacht, um anschließend wieder möglichst ein paar hundert Kilometer am Stück zu fahren. Der Weg war ja schließlich lang…
vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 8vom Hordaland ins Nord-Trøndelag 9
Und das schönste Stück des Weges lag nun direkt vor uns: Es ging auf einer Strecke von etwa 50 km Länge quer durch den Jotunheimen-Nationalpark – das höchste Gebirge Norwegens und zugleich Skandinaviens.
Die ersten Hälfte der Strecke ging es von etwa 400 m auf etwas über 1400 m in die Höhe – auf der zweiten Hälfte dann das Ganze wieder bergab… Auch hier haben wir an einem Aussichtspunkt gehalten und ich habe ein paar Fotos gemacht.
Jotunheimen-Nationalpark 1Jotunheimen-Nationalpark 2Jotunheimen-Nationalpark 3Jotunheimen-Nationalpark 4
Das Wetter war wieder recht ungemütlich und windig. Außerdem regnete es leicht.
Etwa 4 km weiter, nun schon fast ganz oben in diesem Gebirge, kam ein sehr gepflegt angelegter Parkplatz mit einem WC, welches mir nach nun schon mehr als sechs Fahrstunden sehr gelegen kam… Als ich aus diesem Häuschen wieder herauskam, sah mich T>:XX ziemlich betreten an und sagte: „Jetzt ist es passiert!“
Was passiert :??::??::??:
Ja! Es war eindeutig etwas passiert! Der Kühler vom Volvo war geplatzt und die gesamte Kühlflüssigkeit war binnen weniger Minuten komplett ausgelaufen! Weiterfahren unmöglich!
Da standen wir nun… An einem Samstagabend gegen 21 Uhr, bei Regen und Wind, in Norwegen, fast am höchsten befahrbaren Punkt des höchsten skandinavischen Gebirges… und konnten nicht weiter 88| .
Ich konnte es kaum fassen und hätte mich gern selbst ganz fest in den Arm gekniffen, um aus diesem Sch>:XXtraum aufzuwachen. Ich wußte allerdings, daß dies kein Traum war.
Nach etwa einer Minute parkte da oben im Niemandsland ein norwegisches Wohnmobil direkt neben uns. Wir saßen im Auto und rangen noch um unsere Fassung. Nach zwei, drei Minuten gingen wir zu diesem Mobil und erklärten dem Fahrer, was uns eben passiert war und fragten ihn nach einer Servicenummer, die wir anrufen könnten.
Der Norweger – ein freundlicher älterer Mann – gab uns umgehend diese Nummer und riet uns, noch etwas den Berg hinaufzusteigen, da wir auf dem Parkplatz kein Mobilfunk-Netz hatten. Das taten wir. Ich rief die Nummer an, erklärte den Sachverhalt und versuchte, den Mann am anderen Ende trotz störenden Windes zu verstehen. Aber – wie sollte es anders sein – mein Handy gab plötzlich den Geist auf. Batterie leer!
Verzweifelt zurück zum Auto. Der Norweger fragte uns gleich, ob es geklappt hätte, und als ich ihm vom Handy-Ausfall berichtete, nahm er sein Handy und kletterte mit mir gemeinsam nochmal diesen Berg hinauf. Sein Akku hielt, und nach Weiterleitung des Gespräches von Oslo in eine unserem Standort nahegelegene Werkstatt, wurde uns schließlich versprochen, daß wir in erwa 30 Minuten Hilfe bekommen würden. Wenn meine Stimmung nicht total am Boden gewesen wäre, dann hätten wir mit dem Norweger sicher viel Spaß gehabt, denn er war ein sehr freundlicher, aufgeschlossener und humorvoller Mensch.
Fast auf die Minute genau nach einer halben Stunde tauchte da oben in der Einöde das von uns herbei ersehnte Abschleppauto auf. Auch dieser Norweger war ein freundlicher Mensch. Nach kurzer Verständigung lud er den Volvo auf und uns in seine Fahrerkabine ein und fuhr mit uns wieder zurück. Die Werkstatt lag günstigerweise nur 11 km weg, und der Campingplatz, auf dem der Mann uns gleich unterbrachte, nur eineinhalb km weiter. Das waren sozusagen die günstigen Umstände des Abends.
Wir fuhren mit dem Volvo auf dem Lkw zu diesem Campingplatz, luden die nötigsten Sachen aus und bekamen ein Zimmer im Wandererheim.
Campingplatz
Der Werkstatt-Mann hatte uns auf der Fahrt bereits erklärt, daß er eventuell einen gebrauchten Ersatzkühler hat, den er einbauen könnte, wenn dieser in unseren Volvo passen würde. In diesem Fall würde das Auto am nächsten Tag (Sonntag) repariert. Andernfalls frühestens am Dienstag, denn dann müßte ein neuer Kühler bei Volvo in Oslo bestellt werden…
Nun – es war jetzt bereits nach 22 Uhr und wir waren erst einmal froh, daß wir ein Zimmer mit zwei Betten und Dusche für diese Nacht hatten, denn jetzt waren wir nur noch müde. Was mit dem Volvo werden würde, das würden wir auf jeden Fall am nächsten Morgen gegen 11 Uhr erfahren…

Allgemein

Zitat des Tages

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken…

Carlo Karges
deutscher Gitarrist und Mitbegründer der Gruppe ‚Novalis‘
31. Juli 1951 bis 30. Januar 2002

Allgemein

Ich gratuliere…

…heute meinem Freund HelmutPeter ganz herzlich zum Geburtstag!

Geburtstag

Lieber Helmut,

alles erdenklich Gute, viel Freude und Gesundheit!
Ich hoffe, daß dich das neue Lebensjahr deinem Ziel,
dem Auswandern nach Spanien,
wieder ein großes Stück näher bringt.

Deine Freundin Berta.

 

Allgemein

Am letzten Tag…

…den wir im Hordaland verbrachten, fuhren wir morgens kurz nach 10 Uhr mit der Fähre nach Jondal, um von dort aus zum Folgefonn-Gletscher zu gelangen.
Wanderung Folgefonn-Gletscher 01Wanderung Folgefonn-Gletscher 38Wanderung Folgefonn-Gletscher 37Wanderung Folgefonn-Gletscher 36
Von der Fähr-Anlegestelle sind es noch etwa 19 km mit dem Auto rauf zum Gletcher.
Oben an der Skipiste, die natürlich auch im Sommer in Betrieb ist, haben wir uns nur ganz kurz aufgehalten.
SkipisteWanderung Folgefonn-Gletscher 35Wanderung Folgefonn-Gletscher 34Wanderung Folgefonn-Gletscher 33
Wir haben uns etwas umgesehen und sind mit dem Auto ein Stück bergab zu einem Parkplatz gefahren, an dem wir einen markierten Wanderweg entdeckt hatten. Von diesem Platz sind wir dann, bepackt mit Rucksack und Kamera, zu einer sehr schönen Wanderung aufgebrochen. Anstatt viel darüber zu schreiben, lasse ich an dieser Stelle einfach mal die, meiner Meinung nach, schönsten Bilder sprechen:
Wanderung Folgefonn-Gletscher 32Wanderung Folgefonn-Gletscher 31Wanderung Folgefonn-Gletscher 30Wanderung Folgefonn-Gletscher 29Wanderung Folgefonn-Gletscher 28Wanderung Folgefonn-Gletscher 27Wanderung Folgefonn-Gletscher 26Wanderung Folgefonn-Gletscher 25Wanderung Folgefonn-Gletscher 24Wanderung Folgefonn-Gletscher 23Wanderung Folgefonn-Gletscher 22Wanderung Folgefonn-Gletscher 21Wanderung Folgefonn-Gletscher 20Wanderung Folgefonn-Gletscher 19Wanderung Folgefonn-Gletscher 18Wanderung Folgefonn-Gletscher 17Wanderung Folgefonn-Gletscher 16Wanderung Folgefonn-Gletscher 15Wanderung Folgefonn-Gletscher 14Wanderung Folgefonn-Gletscher 13Wanderung Folgefonn-Gletscher 12Wanderung Folgefonn-Gletscher 11Wanderung Folgefonn-Gletscher 10Wanderung Folgefonn-Gletscher 09Wanderung Folgefonn-Gletscher 07Wanderung Folgefonn-Gletscher 08Wanderung Folgefonn-Gletscher 06Wanderung Folgefonn-Gletscher 05Wanderung Folgefonn-Gletscher 04
Die drei Personen, die auf zwei Bildern zu sehen sind, sind Norweger, die wir oben am Bergsee getroffen haben. Während unserer Unterhaltung fragten sie uns, ob wir Schweden sind. Nachdem wir das verneinten und ihnen erklärten, daß wir in Schweden lebende Deutsche sind, fragten sie uns, warum wir Schwedisch mit ihnen sprechen, obwohl Norweger Deutsche besser leiden können, als Schweden. Soso… Sehr interessant…
Die Wanderung war ganz wunderbar und Balsam für die Seele.
Am Nachmittag ging es dann mit der Fähre wieder zurück.
Wanderung Folgefonn-Gletscher 02Wanderung Folgefonn-Gletscher 03Der Belgier vor uns hatte seine Handbremse nicht angezogen, wie man sieht .
Es war aber doch noch ein ganzer Zentimeter Platz zwischen den beiden Stoßstangen  .
Etwas müde, aber sehr glücklich und zufrieden waren wir am frühen Abend wieder zurück im Ferienhaus und haben den Tag sehr gemütlich ausklingen lassen – wohl wissend, daß ein anstrengender nächster Tag vor uns liegt…

Allgemein

Pilze

PilzeHeute haben wir uns mal auf die Suche begeben. Und wir sind natürlich fündig geworden .
Am liebsten essen wir ja Mischpilze – und zu unserer Freude haben wir auch fünf oder sechs verschiedene Sorten aufgestöbert. Neben den Pfifferlingen waren die meisten Rotkappen. Seltsam. In Deutschland habe ich in meiner gesamten Sammlerkarriere vielleicht fünf Rotkappen gefunden. Hier brauche ich nicht viel mehr als fünf Minuten für diese Menge… Und sie sind wirklich sehr hübsch und schmackhaft. Komisch, daß die Schweden solche Pilze überhaupt nicht sammeln… Aber das soll uns recht sein – dann bleiben die alle für uns stehen  .
PfifferlingeRotkappe