Allgemein

Unser Tipp…

Familie H>:XXs Tipp für das heutige EM-Finalspiel

Deutschland – Spanien
dtlflagge-5[1]spanien3[1]
sieht so aus:

T>:XX : 2 : 1
W>:XX : Sieg für Deutschland nach Elf-Meter-Schießen
K>:XX : 3 : 2

Wir sind uns also einig, daß Deutschland Europameister wird!
Germany-Smilie

Allgemein

Goldwing

Am vergangenen Mittwoch, genau als das Halbfinalspiel Deutschland – Türkei lief, haben uns ein paar Kumpels für eine halbe Stunde besucht. Eigentlich ein Nogo und der denkbar ungünstigste Zeitpunkt, aber wir haben sie dennoch freundlich empfangen :)).

Sie waren auf dem Rückweg von ihrer ca. 6000 km langen Tour „Einmal Nordkap und zurück“. Trotz des relativ schlechten Wetters, das sie mal wieder hatten, waren sie guter Dinge und machen auch nächstes Jahr wieder ihre Tour in den Norden…

Kumpels 01Goldwing 01Goldwing 02Goldwing 03Goldwing 04Kumpels  02

Allgemein

Sturm Gudrun

Es ist zwar bereits dreieinhalb Jahre her, daß dieser Sturm über Schweden hinweggefegt ist, aber trotzdem will ich heute mal berichten, wie das damals für uns war. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr vergißt man ja in meinem Alter… 😀 Also jetzt oder nie…

Der Sturm kam über uns am 8. Januar 2005. Die Wochen zuvor hatte es viel geregnet und der Boden war mangels Frost recht aufgeweicht. Dieser 8. Januar war ein Samstag. Wir (T*** und ich) waren an diesem Tag bis zum frühen Nachmittag in dem an anderer Stelle bereits erwähnten Ullared – ca. 50 km von zu Hause entfernt. Bereits auf dem Heimweg, der sehr kurvenreich ist und über weite Strecken durch Wald führt, hatten wir ein recht komisches, leicht mulmiges Gefühl, denn es war sehr, sehr windig und es lag auch plötzlich ein umgefallener Baum auf der Straße. Das letzte Stück des Weges war dann schon etwas unheimlich, denn die Baumwipfel der vielen Fichten beugten sich sehr stark im Wind. Wir waren froh, als wir endlich zu Hause ankamen. Bekannte sagten uns dann am Telefon, daß für Schweden eine Orkanwarnung herausgegeben worden war. Bis zu uns war diese allerdings bis dahin noch nicht vorgedrungen 😀 .
Zum Abend zu wurde es immer schlimmer. Im Haus waren dumpf dröhnende Sturmgeräuche zu hören. Immer öfter gab es sehr heftige Sturmböen. Wir hatten bereits alles in Sicherheit gebracht, so gut es ging. Gegen 18.30 Uhr klopfte es an unserer Tür. Eine junge Frau fragte, ob sie ihren Mann anrufen und bitten dürfe, daß er ihr mit der Kettensäge entgegenkommt. Ihre beiden Kinder saßen draußen im Auto. Sie kam genau vor unserem Grundstück nicht weiter, da ein Baum quer über der Straße lag. Es sei noch zu erwähnen, daß es heftig regnete.

Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine Motor-Kettensäge sondern nur eine elektrische. Wir drei zogen uns wetterfest an und gingen raus. Es war fast stockdunkel (von unserer Hoflampe mal abgesehen). T*** holte seine Säge und ein Verlängerungskabel und ich stellte unser Auto so in die Einfahrt, daß wir etwas Licht auf der Straße hatten. Dann ging es an das Wegsägen und Beiseiteräumen der Äste des umgefallenen Baumes. Die junge Frau war mit von der Partie – sie wollte ja schließlich so schnell wie möglich mit ihren Kindern heil nach Hause kommen. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann auch ihr Mann mit seiner Motorsäge und hat mitgesägt. Nun warteten bereits drei Autos…
Irgendwann war der Baum soweit von der Straße geräumt, daß man sie wieder befahren konnte. Das ganze war von wummernden Sturmgeräuchen, heftigen Sturmböen und viel, viel Regen begleitet.
T*** packte die Säge weg und wir gingen hinter das Haus um zu schauen, ob dort alles in Ordnung war, da wir ein komisches Geräuch gehört hatten. Genau in diesem Moment viel der Strom aus. Jetzt war es wirklich a***finster. Wir stapften vorsichtig mit Hilfe eines Feuerzeuges zurück ins Haus.
Hier hieß es nun Kerzen an allen möglichen Stellen aufbauen, das Kabeltelefon hervorkramen und anschließen und der Dinge harren, die noch kommen konnten…
Der Strom kam nicht wieder, die Telefonleitung war nach etwa einer Stunde auch tot und der Sturm wurde noch stärker. Ich weiß noch, daß wir ein Batterieradio hervorgeholt hatten und so noch eine notdürftige Verbindung zur Außenwelt hatten. Irgendwann sind W*** und ich ins Bett gegangen. Die vielen Kerzen verbrauchen ja auch reichlich Sauerstoff, was bei uns zu raschem Ermüden führte. Für T*** war an Schlafengehen nicht zu denken. Er blieb noch ein paar Stunden auf, bis der Sturm irgendwann in der Nacht anfing etwas nachzulassen. Dieses wummernde Geräusch war wirklich besorgniserregend. Wir waren uns nicht sicher, daß kein Schaden am Haus entstehen würde.

Am nächsten Morgen sind wir irgendwann aufgestanden, haben etwas gegessen und uns angezogen, um mal die Lage bei Tageslicht zu checken. Es hatte in der Zufahrt zum Nachbargrundstück, in der Zufahrt zum Grundstück auf der anderen Straßenseite sowie um die nächste Straßenecke herum je einen Baum entwurzelt und umgelegt. Gemeinsam mit ein paar Nachbarn und ein paar Motorsägen haben wir diese Bäume aus dem Weg geräumt. Am Nachmittag sind wir dann zu Freunden nach Örby gefahren und haben auf dem Weg dahin nur einen klitzekleinen Eindruck bekommen, welch enormen Schaden dieser Sturm angerichtet hatte. Es waren wirklich überall Bäume umgefallen – glücklicherweise aber verschwindend wenige auf Häuser.

Für uns war nun klar, daß es ein, zwei Tage dauern konnte, ehe wir wieder Strom haben würden.

Am nächsten Tag, dem Montag, sind wir ganz erwartungsvoll zur Arbeit gefahren. Unterwgs war es auf weiten Strecken stockfinster. Als wir um die letzte Straßenbiegung vor unserer Firma bogen, leuchtete uns von dort in großen Lettern das Firmen-Logo entgegen. Hier gab es Strom! Hier gab es auch zentrale Wärme, und vor allem gab es hier Arbeit! Kein Strom – keine Arbeit – das ist uns nicht passiert. 😉

Es hat dann sage und schreibe eine ganze Woche gedauert, ehe wir wieder Strom hatten. Wir konnten zwar glücklicherweise im Gegensatz zu vielen anderen heizen, da wir ja einen Kaminofen haben. Allerdings mußten wir zusehen, wo wir unser ganzes Gefriergut unterkriegen (hat größtenteils geklappt) und wo wir Wasser herbekommen. Da wir einen eigenen Brunnen von 120 Meter Tiefe haben, war an eigenes Wasser mangels Strom nicht zu denken. Also hatten wir Kanister mit auf der Arbeit und sind zu anderen Nachbarn gefahren, die bereits wieder Strom hatten. Das Gesicht unseres Sohnes ist mit jedem Tag ohne Strom länger geworden. Das war nun nicht sehr erbaulich für uns. Wir hatten ihn dann zu seiner Freude für zwei Tage zu Freunden abgeschoben…

Ich trauere der Zeit wirklich nicht nach. Ein, zwei Tage ist das ja mal ok. Aber eine ganze Woche im dunklen Winter in Schweden im Wald ist schon ätzend.

Vom Stromanbieter (Vattenfall), der für die Leitungen verantwortlich ist, haben wir ein paar Monate später 10.000 SKR (ca. 1000 €) Entschädigung bekommen. Das war kurz vor dem Sommerurlaub und ein kleines Trostpflaster für die Entbehrungen… 😁

Allgemein

Basti im Baum

Als O>:XX vor einer halben Stunde mal kurz mit seinem Traktor auf den Hof gefahren kam, war Lisa mit von der Partie. Nun ist Lisa ja eigentlich ein lieber Hund, nur wenn sie Katzen sieht, dann ist es aus. Und unser Basti dachte natürlich an nichts Schlimmes und spazierte über den Hof – da ist Lisa durchgedreht und wie eine Wilde hinter ihm her. Er hat flinke Füße gemacht und sich auf einem Baum in Sicherheit gebracht.
Mittlerweile ist er wieder am Boden. Das ging fast ebenso schnell wie hochzu, denn er ist mehr runtergefallen als runtergeklettert. Aber es geht ihm gut – er hat noch alle Leben :)).
Basti im Baum 1