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Endlich wieder das Meer…

Ein paar Wochen waren wir nicht am Meer. Auch wir hatten hier mit der Hitze zu kämpfen. Die Trockenheit hat das Land noch immer voll im Griff. Für Wanderungen am schattenlosen Ufer des Meeres war es uns bisher zu warm. Jetzt haben die Temperaturen sich in Richtung „normal“ geändert. Also war es heute für uns höchste Zeit, wieder einmal am Meer „rumzuklettern“. Das Biskopshagens Naturreservat Väröbacka war zudem noch ein neues Ausflusziel für uns. Es ist, wie ich finde, traumhaft schön. Ein Sandstrand hat auch seine Reize. Seit wir aber hier leben, gefällt mir die schroffe, steinige, unglaublich abwechslungsreiche Landschaft hier an Schwedens Westküste um ein vielfaches besser. Es gibt immer wieder Neues zu entdecken. Strandkörbe oder Strandbars sucht man hier vergebens. Dafür findet man vielleicht frei laufende Schafe oder Kühe auf weitläufig eingezäunten Strandabschnitten. Die Vegetation ist genau so abwechslungsreich, wie die Fauna. Die Buchten, Fjorde, Halbinseln und Inseln bilden eine einmalig schöne Landschaft. Wir sagen immer. „Hier hat der Liebe Gott bei der Verteilung schöner Fleckchen eine große Extraportion ausgeteilt.“ 😀
Wir haben so gut wie immer, wenn wir ans Meer fahren, unseren Rucksack dabei, denn wenn das Wetter es zuläßt, machen wir mindestens eine Rast mit Kaffee, oder Tee, etwas zu Essen und um zu verweilen und die Natur auf uns wirken zu lassen.
Egal, was mich (uns) vielleicht belasten mag, wenn wir am Meer sind, dann werden die Sorgen für diese begrenzte Zeit vergessen, oder zumindest ausgeblendet. Wir tanken positive Energie und hoffen, dass sie so lange, wie möglich vorhält.

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Einen der schönsten Orte in Schweden…

…haben wir letzten Sonntag mal wieder besucht. Wir waren schon x-mal da, aber wir kriegen nie genug. 🙂

Der Botanische Garten Göteborg ist einer der schönsten der Welt und wir lieben, lieben, lieben ihn. Die Lage ist einfach traumhaft. Eine 40 Hektar große Oase mitten in der Stadt. Mittendrin gibt es einen naturbelassenen Teil. Felsen, zu denen man hinaufsteigen, auf denen man ausruhen, Picknick machen und die Aussicht genießen kann.
Ich finde leider keine Angaben, aber ich schätze, dass es im Botanischen Garten mindestens 150 Bänke zum Verweilen gibt. Sie stehen überall. Auch an wunderschönen, verborgenen, schattigen Stellen.

Der erweiterte Botanische Garten ist sogar 175 Hektar groß, denn Teile des Naturreservates Änggårdsbergen gehören auch dazu. Auch hier waren wir schon wandern und finden die Natur wundervoll. Während ich dies schreibe, beschließe ich gerade, daß wir am Wochenende wieder einmal da hin müssen. Obwohl das Meer ein paar Kilometer entfernt liegt… 😉

Über den Weg durch Änggårdsbergen  „schleicht“ man sich sozusagen von hinten an den Botanischen Garten an und kann ihn durch einen Hintereingang betreten. Dieses Eingangstor könnte übrigens mal so etwas wie eine Durchsicht gebrauchen. Etwas Öl und vielleicht irgend eine Art „Dämpfer“ wären durchaus angebracht, denn als wir am Sonntag in der Nähe dieses Tors auf einer versteckten Bank unseren Kaffee tranken, fanden wir dieses laute „Scheppern“, jedesmal, wenn jemand den Garten betrat oder verließ, doch recht störend.

Im September gibt es im Botanischen Garten eine Woche, die der Sortenbestimmung von Äpfeln und Birnen gewidmet ist. Offen für jedermann. Man muß nur etwas Geduld mitbringen und sich in die Warteschlange eingliedern, will man zum Beispiel die Früchte des Apfelbaumveteranen aus Omas Garten bestimmen lassen. Eine tolle Aktion für die Erhaltung der Artenvielfalt, finde ich.

Ebenfalls im August und im September gibt es jeweils mehrere Tage zur Bestimmung von Pilzen. Ich denke, wir werden dieses Jahr dem Botanischen Garten an einem dieser Tage einen Besuch abstatten, denn als Pilzsammler und -esser kann so eine Aktion auch für uns sehr interessant und informativ sein.

Aber auch ohne Aktionstage gibt es für uns immer wieder Grund für einen neuerlichen Besuch.

 

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Schwedens schönsten Arbeitsweg…

… habe ich vielleicht nicht, aber ich kann sicher weit vorn mithalten. Zumindest, was bestimmte Abschnitte angeht. Vor allem jetzt im Frühjahr kann ich mich manchmal dem Reiz kaum entziehen. Nach bald 15 Jahren ist zwar alles zur Gewohnheit geworden, aber die Natur vermag mich immer wieder zu verzaubern. Und das eigentlich zu jeder Jahreszeit. Im Frühling sind es natürlich die vielen Blüten überall, speziell die Millionen Buschwindröschen und später die herrlichen farbenfrohen Lupinen. Ich sauge das frische Grün der Wiesen und Bäume regelrecht in mich auf und erfreue mich jedes Jahr wieder aufs neue an den Ponys und ihren Fohlen, an denen ich auch direkt vorbei fahre. In wenigen Wochen ist es wieder soweit…

Heute habe ich auf dem Heimweg kurz gestoppt, um ein paar Schnappschüsse zu machen.

 

 

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Der neue Japan-Schwede hier…

Auto… hat am Mittwoch seinen Dienst bei mir aufgenommen.
Nach zwei Unfällen innerhalb von zweieinhalb Jahren – der erste mit einem Elch, der zweite mit einem „Ford-Eisenschwein“ – habe ich den Entschluß gefaßt, etwas mehr in meine Sicherheit auf der Straße zu investieren. Ich fahre in der Woche täglich 100 km. Gute sieben Monate im Jahr früh im Dunkeln, etliche Kilometer durch Wald, bei jedem Wetter. Und Tiere sehe ich fast täglich am oder auch auf dem Weg. Füchse, Rehe, Hasen, Katzen, Wildschweine, Eichhörnchen, Dachse, Wiesel, Elche, jede Menge Vögel – wirklich ein bunter Verschnitt. Natürlich ist das Letzte, was ich will, eine Kollission mit einem Tier. Aber es gibt nunmal keine Garantie, dass das nicht (wieder) passiert. Dem Glatteis im Winter will ich zukünfitg auch etwas mehr entgegen zu setzen haben. Kurz und gut – ich will das Glück nicht auf die Probe stellen.
Gestern durfte „das kleine Schwarze“ 😀 seine erste Freizeitfahrt absolvieren. Ans Meer – wohin sonst? 😉

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Florida-Feeling…

Muscheln, gesammelt in Skummlövsstrand…bekam mein Mann gestern.
Auf unserem Rückweg von Malmö, wo wir etwas zu erledigen hatten, sind wir in Skummlövsstrand und Mellbystrand mit dem Auto erlaubterweise bis an die Wasserkante gefahren und haben uns mal den Wind ein wenig um die Nasen wehen lassen. Dass es Strandabschnitte gibt, auf denen das Cruisen mit dem Auto erlaubt ist, war uns bisher nicht bekannt. Bei uns ist der Strand nie so breit und nur selten so sandig. Das bedeutet aber nicht, dass uns das missfällt. Wir mögen dieses Urige, Abwechslungsreiche in unserer näheren Umgebung sehr.
Das Wetter war mit fast 20 Grad und einer mäßigen Brise ideal. Ich habe ein Weilchen Muscheln gesammelt, weil ich von den unterschiedlichen Farbnuancen fasziniert war.

 

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Letztes Wochenende,

…also das lange Osterwochenende, haben wir sehr gemütlich verbracht. Es hieß für uns: Kein Stress, einfach nur die freie Zeit genießen.
Am Karfreitag sind wir ans Meer gefahren, haben dort einen Spaziergang gemacht und anschließend ➡️ hier einen Kaffee getrunken.

Am Ostermontag waren wir dann zu dritt mal wieder im südlichen ➡️ Göteborger Schärengarten unterwegs. Man kann mit einer normalen Tageskarte der Göteborger Verkehrsbetriebe, die umgerechnet etwa 6 Euro kostet, wenn man will, den ganzen Tag mit den Fähren zwischen den Inseln hin und her fahren. So machen wir das. Wir fahren eine Insel an, wandern ein bißchen, kehren eventuell irgendwo für ein Käffchen oder einen kleinen Imbiss ein, und fahren dann weiter oder wieder in Richtung Hafen in Saltholmen. Wir nennen das unser Inselhopping… 😀