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N 57°21.213′ E 11°59.840′ – Vässingsö

Unseren Ostersonntag haben so verbracht, wie es uns am besten gefiel – bei 18º C, Sonnenschein und leichtem Wind, am Meer. Stundenlang sind wir ganz gemütlich über Stock und Stein geklettert, haben fotografiert, hunderte Steine bewundert, Picknick gemacht und die Natur in uns aufgesogen.
Ich habe meinen „Lieblingsstein“ von vor zwei Jahren wieder gefunden, was, wie ich selbst finde, eine stolze Leistung war. Schließlich wußte ich nur ungefähr, wo ich suchen mußte.
Mein Gesicht hat bei dieser Unternehmung einseitig Farbe bekommen. Die Sonne schien irgendwie immer von links auf mich herab… 😀
Abgeschlossen haben wir unseren wunderbaren Ausflug mit je zwei leckeren Kugeln Eis von unserem Lieblings-Eisladen. 🍦

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Der neue Japan-Schwede hier…

Auto… hat am Mittwoch seinen Dienst bei mir aufgenommen.
Nach zwei Unfällen innerhalb von zweieinhalb Jahren – der erste mit einem Elch, der zweite mit einem „Ford-Eisenschwein“ – habe ich den Entschluß gefaßt, etwas mehr in meine Sicherheit auf der Straße zu investieren. Ich fahre in der Woche täglich 100 km. Gute sieben Monate im Jahr früh im Dunkeln, etliche Kilometer durch Wald, bei jedem Wetter. Und Tiere sehe ich fast täglich am oder auch auf dem Weg. Füchse, Rehe, Hasen, Katzen, Wildschweine, Eichhörnchen, Dachse, Wiesel, Elche, jede Menge Vögel – wirklich ein bunter Verschnitt. Natürlich ist das Letzte, was ich will, eine Kollission mit einem Tier. Aber es gibt nunmal keine Garantie, dass das nicht (wieder) passiert. Dem Glatteis im Winter will ich zukünfitg auch etwas mehr entgegen zu setzen haben. Kurz und gut – ich will das Glück nicht auf die Probe stellen.
Gestern durfte „das kleine Schwarze“ 😀 seine erste Freizeitfahrt absolvieren. Ans Meer – wohin sonst? 😉

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6 km …

… über Stock Stein und Stein sind wir heute gewandert. Nochmal Röda Holme, genauer gesagt Vässingsö. Heute sind wir bis zur Spitze der Landzunge vor. Ich hatte seit Ewigkeiten mal wieder meine Spiegelreflexkamera mit. Speziell bei solchen Touren mag ich sie eigentlich gar nicht dabei haben, denn ich halte sie fast ausschließlich in der rechten Hand. Bei dem Rumgekletter, das wir da heute wieder veranstaltet haben, ist das nicht ohne. Denn es gilt ständig, auf diesen gefühlt Millionen Steinen und Felsen die Balance zu halten. Dafür sind zwei freie Hände aber definitiv viel besser geeignet, als nur eine. Ich weiß, daß ich dummerweise bei einem eventuellen Abrutschen, Umknicken, Stolpern, oder was auch immer, mit sehr hoher Wahhrscheinlichkeit aus dem Reflex heraus die Kamera hochhalten würde (ist ja auch ne Reflexkamera… 😆 ), damit ihr nur ja nichts passiert. Erst danach würde ich vermutlich an mich denken. Daran, daß ich diese Hand statt zur Kamerarettung, zum Abfangen oder Ausbalancieren für mich selbst brauchen würde. Dann wäre es aber schon zu spät.

Auf dem Weg zurück habe ich sie dann aber im Rucksack verstaut. Die letzten beiden Bilder habe ich dann mit einer „kleinen“ Canon gemacht. Der Unterschied ist schon recht deutlich. Speziell auf dem Kuhbild…

Auf dem Heimweg hatten wir schon letztens ein „Döner“-Restaurant entdeckt. Schweden und Döner passt ja eigentlich nicht. Um unserem Sohn aber eventuell eine frohe Botschaft überbringen zu können – nämlich, daß er fortan nicht unbedingt bis nach Deutschland reisen muß, um so ein Teil zu essen – haben wir uns heute „geopfert“ und uns in diesem Laden jeder einen vermeintlichen Döner bestellt. Kann man gestrost unter Ulk verbuchen. Die nehmen da etwas, das sie Pitabrot nennen, und füllen es typisch schwedisch. Mit Dönern hatten die Dinger ungefähr so viel zu tun, wie Rambo mit Rotkäppchen. Man konnte sie zudem weder in der Hand, noch mit Besteck vom Teller essen, ohne eine mittlere Sauerei zu veranstalten. 86 Kronen (also ca. 8,60 Euro) ist obendrein ein recht heftiger Preis für bißchen Brot, „Kebabfleisch“, Grünzeug und zu scharfe Soße. Abgehakt!