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Besser spät, als nie…

Wir sind wieder an der Leine . Dieses Mal hat es nicht so lange gedauert. Es war tatsächlich eine Reklamation der ersten Reparatur, da die Leitung zu niedrig über der Straße hing. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis irgend ein großes Fahrzeug sie herunter reißen würde…
Heute also – nach einer Woche – mein kurzer Bericht vom Eisangeln letzten Samstag.
Es war schön, aber es war auch arschkalt. Bei minus 16 Grad sind wir hier los, und ich denke wir hatten am frühen Nachmittag dann um die minus 10 Grad. Ein ganz leichter Wind hat es natürlich noch kälter empfinden lassen. Das Eis war etwa 20 cm stark.
Ich war zwar wirklich dick angehost, aber nicht so, wie mein diesbezüglich kampferprobter Mann .
Irgendwann kroch doch die Kälte von unten am Körper hoch. Das war dann nicht sehr angenehm und hat meine ohnehin nicht sonderlich ausgeprägte Geduld noch um einiges gemindert. Ich habe als erste mit dem Angeln aufgehört, nachdem nicht ein einziger von diesen dämlichen Barschen bei mir angebissen hat… .
Bei I auch nicht, aber die hat doch deutlich länger als ich durchgehalten.
Schön wurde es, als wir das Angeln als zweitrangig erachtet und endlich im Grill ein Feuer entfacht hatten. Darum haben wir dann eine geraume Zeit gestanden und uns über Gott und die Welt plaudernd aufgewärmt. Tee, warme Suppe und schließlich gegrillte Bratwürste sorgten für Wärme von innen.
Das Fazit: Zehn Barsche von drei Anglern vom Grund des Sees geholt. Alles keine Riesen, aber der Mensch (und besonders der Angler…) freut sich.

(Klick aufs Bild macht big.)
Eisangeln 1Eisangeln 2Eisangeln 3Eisangeln 4Eisangeln 6Eisangeln 5

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Alle Wetter…

Heute morgen gute 10 cm Neuschnee 🙄 . Jetzt Tauwetter mit Regen. Bin ich froh, daß wir die paar 100 Meter zu unseren Nachbarn mit dem Auto gefahren sind. Heim hätte ich den Weg jetzt im Dunkeln nicht zu Fuß schlittern wollen…
Wir hatten einen schönen Abend mit leckerem Essen (Das Rezept will ich unbedingt haben…), ein wenig Alkohol und stundenlangen, wunderbaren Gesprächen über Karel Gott und die Welt :>> .
Jetzt verschwinde ich in die Heia und lese noch zwei, drei Seiten.

Gute Nacht allerseits! Schlaft euch schön aus – morgen ist Sonntag!
Schnarchen

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Der zweite Abschied…

Nach dem ersten Abschied im Juli war es heute der zweite.
Unsere lieben Nachbarn waren bei uns zum Kaffee eingeladen. Denn nun wird es wirklich Ernst. Am 15. kommt das Umzugsauto. Keine zwei Wochen mehr…
Auch heute hatten wir wieder ein paar nette, gemeinsame Stunden. Und ihr kommt natürlich im Leben nicht drauf, was es unter anderem für Kuchen gab…  .
Aber eine gewisse Traurigkeit war natürlich zu spüren. Und auch wir sind traurig. Wir werden sie vermissen. Und erschwerend kommt hinzu, daß „die Neuen“ dieses wunderschöne Haus und den traumhaften, wirklich einzigartigen Garten erstmal nur als „Wochenendgrundstück“ gekauft haben.
Vermutlich wird uns also in Zukunft meist Dunkelheit und Leere entgegenscheinen, wenn wir in diese Richtung schauen.
Die beiden haben uns heute erzählt, daß sie sich damals (vor genau sieben Jahren…) sehr gefreut hatten, als wieder jemand in unser Haus zog und somit wieder Leben in selbiges kam.
Allein das Wissen darum, daß da nebenan Menschen wohnen ist, denke ich, sehr beruhigend und angenehm.

Wir wünschen den beiden nun von Herzen alles Gute im neuen Heim. Ich denke, sie werden es auch dort sehr schön haben. In Zukunft brauchen sie sich keine Gedanken mehr um die Instandhaltung des Hauses machen, keinen Rasen mehr mähen und keinen Garten mehr pflegen, wenngleich sie das wirklich immer gern und mit viel Liebe getan haben. Aber irgendwann geht es eben einfach nicht mehr…
Sie ziehen in ein wunderschönes Haus relativ nahe zum Zentrum unserer Kommune. Sie haben es nicht mehr weit zum Arzt und zum Einkaufen, und dennoch ist die Gegend dort sehr schön. Sie werden eine große Wohnung mit eigenem Aufzug und einer 100-qm-Terrasse beziehen. Alles neu renoviert. Nur noch die Verantwortung für den Wohnungsschlüssel, wie sie so schön sagen  . Das ist alles sehr gut und wird sie, wie ich hoffe, schon bald über die schwierigen Seiten dieses Umzuges hinwegtrösten.

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Genau richtig…

Nach einem wirklich anstrengenden Arbeitstag heute, kam mir die spontane Einladung unserer Lieblingsnachbarn zum Grillen genau richtig.
Ich hatte mir schon auf dem Heimweg vorgenommen, heute nur noch so wenig wie möglich „mit dem Kopf“ zu machen :crazy: .
Statt dessen hieß es, den Rastplatz in unserer Nähe, den wir vor zwei Jahren überhaupt erst aus dem Dornröschenschlaf geweckt hatten, mal wieder auf Vordermann zu bringen.
Ganz nahe liegt ein See. Leider kommt man noch immer fast nicht ran. Aber das wird noch…
Vorwiegend die Männer haben mit den Motorsensen ausgelichtet, was das Zeug hielt.
Nun sieht es wieder hell, licht und einladend aus…
Nach getaner Arbeit wurde dann gegrillt. Es gab selbst gemachte Hamburger. Die waren sowas von lecker! Kein Vergleich mit McDoof oder Würger King… :>>
Rastplatz 2Rastplatz 1

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Der erste Abschied

Unsere Nachbarn, die uns hier am nächsten wohnen, haben vor ein paar Tagen ihr Haus verkauft. Sie sind beide schon einige Jahre Pensionäre, und von anderen Nachbarn haben wir erfahren, daß nun leider auch beide ernsthaft krank sind.
Es ist ein wunderschönes Haus mit einem riesigen, verwunschenen Garten mit unglaublich vielen verschiedenen Blumen und Pflanzen, ein paar hohen Bäumen, Schleichwegen, Felsen – einfach paradisisch, wie ich finde.
Wir hatten zu diesen Nachbarn wenig Kontakt. Freundliches Grüßen und hin und wieder mal ein kurzes Schwätzchen über die Steinmauer – das war es eigentlich. Und gegenseitige Hilfe war natürlich immer selbstverständlich.
Heute vormittag hat T>:XX mal wieder kurz mit ihnen über die Mauer hinweg geschwatzt und gescherzt. Und heute haben die beiden uns zum Kaffee eingeladen, da sie ja nun bald nicht mehr hier wohnen werden und der Abschied naht.
Ich hatte, ehrlich gesagt, ein etwas seltsames Gefühl, als wir am Nachmittag rüber gegangen sind. Das war allerdings völlig unnötig, denn wir haben zwei unbeschwerte, schöne und unbefangene Stunden miteinander verbracht. Bei einem Gläschen Wein, Kaffee und Kuchen haben wir über alles mögliche – lustige und auch etwas ernstere Themen – geredet. Es war rundum sehr angenehm bei und mit ihnen.
In besagtem Garten konnte ich mich gar nicht satt sehen…
Nun bedauern wir natürlich ein wenig, daß wir nicht schon eher einen Schritt mehr aufeinander zu gegangen sind. Aber besser spät, als nie.
Ich freue mich, daß sie trotz ihrer Probleme so positiv in die Zukunft sehen und sich die Freude über die vielen wunderbaren Jahre, die sie in ihrem Haus und Garten hier hatten, bewahren.
Noch bevor sie dann (vermutlich im Oktober irgendwann) ausziehen, werden wir sie zu uns zu einem guten Essen und ebenfalls einem Gläschen Wein einladen und sicher nochmals ein paar wirklich nette und unvergeßliche Stunden mit ihnen verbringen.
Und auch später werden wir sie sicher dann und wann nochmal sehen, denn sie ziehen schließlich nicht ans Ende der Welt und haben zudem auch noch Freunde hier…
bei den Nachbarn 1bei den Nachbarn 2bei den Nachbarn 3bei den Nachbarn 4bei den Nachbarn 5