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Völlig freiwillig…

… und ohne unser Zutun blüht es in unserem Garten an den unterschiedlichsten, weitestgehend unberührten Stellen. Klar – ist mehr oder weniger fast alles „Unkraut“, oder es wurde irgendwann vor unserer Zeit hier angepflanzt. Aber hübsch sieht jede Blüte aus. Mir gefällt selbst Unkraut besser, als Blumen in der Vase. Aus mehreren Gründen:

  • Ihre Zucht belastet fast immer die Umwelt durch hohen Energieaufwand in Treibhäusern, Bewässerung, Spritzen von Pestiziden und unglaubliche Transportwege.
  • Ihre Zucht wird häufig zur Ausbeutung armer Regionen/Menschen genutzt, denen statt dessen das Anpflanzen von etwas Essbarem bei weitem mehr nutzen würde.
  • Das Spritzen von Pestiziden gefährdet die Gesundheit der mit Gewissheit völlig unterbezahlten Beschäftigten in den Zuchtanlagen.
  • Die Blumen sind bereits tot, wenn sie in der Vase landen und halten sich in der Regel nur noch wenige Tage.
  • Oft kann man sie nicht dorthin stellen, wo man sie eigentlich am liebsten hätte, da sie dort zu warm, zu kühl, zu sonnig oder zu trocken … stehen würden.
  • Man darf nicht vergessen, das Wasser zu wechseln, die Stiele neu zu beschneiden, die Blumen dann wieder neu zu arrangieren – was bei weitem nicht jeder gut kann.

Die ersten drei Punkte treffen natürlich nur auf gekaufte Blumen zu – nicht die aus dem eigenen Garten, oder dem von lieben Freunden und Nachbarn.

Ich persönlich könnte mich sehr gut damit arrangieren, nur Kunstblumen zu kaufen. Die hätte ich dann aber gern von hoher Qualität und ebenso hoher Ähnlichkeit mit den Originalen. Dafür würde ich auch gern mehr Geld ausgeben. Schnittblumen sind ja eh nicht billig…

 

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Das Waffeleisen…

…ist absolute Spitze! Bin ich glücklich, daß ich es gekauft habe!
Die Waffeln werden wirklich genau so, wie ich sie haben will. Und meine Jungs…
Die Bedienung ist super einfach. Es macht sich eben oftmals wirklich bezahlt, wenn man mal drei Taler mehr ausgibt. Man sagt ja auch: „Wer billig kauft, kauft zweimal.“
Aber natürlich ist mir klar, daß nicht jeder das Geld hat, sich immer Top-Ware zu kaufen. Habe ich auch nicht. Aber für das Waffeleisen hat´s gereicht.
Es hat umgerechnet um die sechszig Euro gekostet. Und die Bedienungsanleitung gab es unter anderem auch in Deutsch. Also gibt es das Teil auch in deutschen Landen zu kaufen. Nur so by the way…
Außerdem haben wir gestern im Garten einen wunderbaren Platz zum Frühstücken freigelegt. Er muß mindestens zwei Jahrzehnte unbeachtet gewesen sein, denn er war völlig zugewachsen. Aber die Lage im Garten ist einfach genial, denn an genau diesem Platz ist die Sonne morgens zuerst.
Und angegrillt haben wir obendrein auch noch. Ein perfekter Sonntag…

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Achtbeiniger Besuch…

… am Vogelhaus vor einer knappen halben Stunde .
T meinte, ich solle mal mit Kamera vorsichtig in die Veranda kommen. Er saß mit Blick aus dem Fenster am Tisch bei Schreibarbeiten. Ich auch. Allerdings in einem anderen Raum, ohne Logenplatz…
Wie schön, daß die Rehe zu uns in den Garten kommen und sich etwas zum Futtern suchen. Im Frühjahr, wenn sie uns jedes Jahr alle Stiefmütterchen abfressen, sind wir dann weniger begeistert. Aber da gibt es ja auch wieder genug Futter andernorts.
Wir werden morgen mal in einen Landhandel fahren und nach Wildtierfutter fragen. Ein Kollege hat mir neulich erzählt, daß es da spezielles Futter zu kaufen gibt. Dann wird Thomas eine kleine Futterstelle für die Rehe direkt hinter dem Haus am Hang bei den Buchen anlegen.
Der Winter ist noch so lang. Es wird sicher wieder sehr schwer für die Rehe werden. Nicht alle werden es schaffen…

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So schnell kann´s gehen… :))

Heute morgen, als wir gemütlich beim Frühstück in unserem Altan saßen, sagte P plötzlich: „Oh! Hier kommt ein Pferd! … und da kommt noch eins!“
Während T und ich noch damit beschäftigt waren, seine Worte zu verarbeiten, stand auch schon das erste Pferd in voller Größe mitten auf unserer Wiese. Und nur Sekunden später tauchte auch das zweite auf der „Bildfläche“ auf. Meine Güte! Der Garten wirkte plötzlich gar nicht mehr so groß, die Pferde dafür um so mehr! Sie standen ja nur wenige Meter von unserer großen Fensterfront entfernt. T ist sofort raus, um die Angelegenheit erstmal von Nahem zu betrachten. Plötzlich sagte P : „Guck, hier kommt noch eins!“ Ich dachte echt, er will mich verarschen. Aber es stimmte. Eben war ein drittes Pferd im Anmarsch.

Ich werde sicher nicht nochmal lauthals verkünden, daß es hier keine Pferde gibt und auch niemals geben wird…

Nachbarn von uns halten diese Pferde seit einiger Zeit. Das wußte ich. Und auch, daß der Weg zur Koppel, auf der sie tagsüber stehen, an unserem Garten vorbeiführt.
Die Pferde müssen irgendwo eine undichte Stelle gefunden und sich eigenwillig auf den Heimweg mit Abstecher durch unseren Garten gemacht haben.
Weiter sind sie allerdings nicht gekommen, denn just zu diesem Zeitpunkt war die Halterin auf dem Weg zur Koppel. Sie fiel regelrecht aus allen Wolken, als T ihr sagte, daß ihre Pferde in unserem Garten stehen.
Diese hatten sich derweil ein wenig zum Rückzug entschieden und standen jetzt hinter unserer Steinmauer und Hecke und grasten ganz genüßlich. Dort konnte T sie auch solange festhalten, bis die Nachbarin mit ihren Kindern allen drei Pferden Zaumzeug angelegt hatte. Nach wenigen Minuten war „der Spuk“ vorüber und die Pferde wurden heim geführt…

Pferde 1Pferde 2Pferde 3

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So ein Mist…

SchneepflugHeute haben wir uns ein wenig unserem Garten gewidmet. Blumentöpfe und -kästen vorbereitet, altes Unkraut beseitigt, einen Nistkasten saubergemacht, Vogelhaus umgestellt usw. Der Schnee vom Rasen ist nun fast komplett weggetaut. Aber was unsere Augen da sehen mußten, das hat uns nicht wirklich erfreut! Unsere Nachbarn haben vor ein paar Wochen irgendwann ihren Zufahrtsweg vom Schnee „freifräsen“ lassen. T wußte das irgendwie… Er hatte seinerzeit auch schon festgestellt, daß der Streifen dreckigen Schnees mitten in unserem Garten nur daher rühren konnte. Nun ist der Schnee weg, aber dafür liegen stattdessen auf diesem vielleicht drei Meter breiten und gut zehn Meter langen Streifen massenweise Steine auf der Wiese, die beim Fräsen mit rübergeflogen sind. Zum K. Ehrlich gesagt sehen wir wirklich nicht ein, warum wir jetzt in unserem Garten rumkriechen und diese unzähligen Steine wieder vom Rasen aufsammeln sollen. Weg müssen sie da aber definitiv, denn so kann man auf gar keinen Fall Rasen mähen. Viel zu gefährlich…
Nun, T will mit den Nachbarn reden, daß sie das machen müssen. Sie haben auch genug Zeit für sowas… Da bin ich ja mal gespannt, was das wird… .

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Unerwünschter Besuch…

… ist hier im Garten aufgetaucht. Diese Typen hier (Gartenlaubkäfer) schwärmen plötzlich gehäuft etwa 10 cm über dem Rasen und auch anderswo herum.
Gartenlaubkäfer
Ich glaube, T>:XX wird nicht begeistert sein, wenn er sie endeckt. Denn, wenn ich mich nicht irre, sind das genau diejenigen, die an seinen geliebten Lilien rumfressen.
Und überhaupt: Rasieren könnte der auf dem Bild sich auch wieder mal… 😉