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6 km …

… über Stock Stein und Stein sind wir heute gewandert. Nochmal Röda Holme, genauer gesagt Vässingsö. Heute sind wir bis zur Spitze der Landzunge vor. Ich hatte seit Ewigkeiten mal wieder meine Spiegelreflexkamera mit. Speziell bei solchen Touren mag ich sie eigentlich gar nicht dabei haben, denn ich halte sie fast ausschließlich in der rechten Hand. Bei dem Rumgekletter, das wir da heute wieder veranstaltet haben, ist das nicht ohne. Denn es gilt ständig, auf diesen gefühlt Millionen Steinen und Felsen die Balance zu halten. Dafür sind zwei freie Hände aber definitiv viel besser geeignet, als nur eine. Ich weiß, daß ich dummerweise bei einem eventuellen Abrutschen, Umknicken, Stolpern, oder was auch immer, mit sehr hoher Wahhrscheinlichkeit aus dem Reflex heraus die Kamera hochhalten würde (ist ja auch ne Reflexkamera… 😆 ), damit ihr nur ja nichts passiert. Erst danach würde ich vermutlich an mich denken. Daran, daß ich diese Hand statt zur Kamerarettung, zum Abfangen oder Ausbalancieren für mich selbst brauchen würde. Dann wäre es aber schon zu spät.

Auf dem Weg zurück habe ich sie dann aber im Rucksack verstaut. Die letzten beiden Bilder habe ich dann mit einer „kleinen“ Canon gemacht. Der Unterschied ist schon recht deutlich. Speziell auf dem Kuhbild…

Auf dem Heimweg hatten wir schon letztens ein „Döner“-Restaurant entdeckt. Schweden und Döner passt ja eigentlich nicht. Um unserem Sohn aber eventuell eine frohe Botschaft überbringen zu können – nämlich, daß er fortan nicht unbedingt bis nach Deutschland reisen muß, um so ein Teil zu essen – haben wir uns heute „geopfert“ und uns in diesem Laden jeder einen vermeintlichen Döner bestellt. Kann man gestrost unter Ulk verbuchen. Die nehmen da etwas, das sie Pitabrot nennen, und füllen es typisch schwedisch. Mit Dönern hatten die Dinger ungefähr so viel zu tun, wie Rambo mit Rotkäppchen. Man konnte sie zudem weder in der Hand, noch mit Besteck vom Teller essen, ohne eine mittlere Sauerei zu veranstalten. 86 Kronen (also ca. 8,60 Euro) ist obendrein ein recht heftiger Preis für bißchen Brot, „Kebabfleisch“, Grünzeug und zu scharfe Soße. Abgehakt!

 

 

6 Kommentare zu „6 km …

  1. Meine liebe Berta,
    herzlichen Dank für die wunderschönen Naturfotos! Manches Motiv davon hätte ich wohl auch gewählt. 😀
    Ich bin mit meiner Sony HX 80 zufrieden. Viele Jahre Benutzte ich Panasonic – Fotoapparate, mit denen ich gerne fotografierte, leider verschmutzten sie im Laufe der Jahre oder gingen durch einen Sturz kaputt. Zur Zeit liegen sie „unbehandelt“ in einem Fach…

    Einen schönen Sonntag wünscht dir dein Steinfisch

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    1. Danke, mein liebes Fischchen! 🙂
      Die „gesammelten Werke defekter Kameras“ würde ich allesamt verkaufen, denn ich wüßte, daß ich sie ja doch nicht reparieren lassen würde. Vielleicht gibt es ja Leute, die damit basteln oder doch noch etwas reparieren. Manch einer ist sehr geschickt und spart auf diesem Wege Geld…
      Spiegelt an deiner Kamera das Display bei Sonnenschein auch so stark? Das stört mich, ehrlich gesagt, bei meiner ein wenig.

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  2. gott, döner. hätte ich da jetzt bock drauf! 😀 da ist deutschland wirklich gesegnet, glaube ich. wurde der „deutsche“ döner nicht auch in berlin erfunden? ich war mal 3 monate in dublin und da gab es auch so „kebab“-läden. in dublin gibt es sehr viele polen, ich glaube, die führten auch diese läden. das kann ja schon nicht so richtig was werden, was die besser konnten waren polnische supermärkte mit dunklem, geilem brot, wie wir es aus deutschland auch kennen. das war mir in dublin echt wichtig, ich konnte dieses helle weiche zeug nicht essen… jedenfalls, kebab in dublin. schrecklich. sinnlos. wahrscheinlich so ähnlich wie die in schweden.

    die bilder sind wundervoll, sind die denn unbearbeitet?

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  3. Danke für´s Lob. Ja, bis auf die zwei, die ich mit der Canon gemacht habe, sind sie unbearbeitet. Lediglich mal etwas beschnitten.
    Brottechnisch haben wir miese erste Jahre in Schweden hinter uns. Mittlerweile gibt es hier beim Lidl endlich Brot, genau so, wie wir es mögen. Und Döner (ja, Berlin) gibt es eben auch in Zukunft für uns nur beim Besuch der alten Heimat. Man kann halt nicht alles haben.

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