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Der Lauf der Dinge…

Wir waren heute in einem Restaurant und haben zu unserem Erstaunen und unserer Freude festgestellt, dass in unserem Blickfeld niemand während seines Aufenthaltes dort mit seinem Handy beschäftigt war.

Dies war natürlich nur „eine Momentaufnahme“, denn schon wenige Minuten später waren wieder mehrere Handys präsent.
Aber die wenigen handyfreien Minuten waren eine regelrechte Wohltat. Die Leute an den anderen Tischen haben auf die althergebrachte Art miteinander kommuniziert. Sie haben sich mit ihren Tischnachbarn unterhalten und gelacht und sie dabei angeschaut.

Ich habe mir eine ganze Weile meine eigenen Gedanken darüber und über den Mediengebrauch ganz allgemein gemacht, wie er heutzutage gang und gäbe ist. Und ich habe versucht, mir die Zukunft vorzustellen…

In meiner Vorstellung (oder sollte ich vielleicht besser Hoffnung sagen?) ist der Handygebrauch eines der normalsten Dinge der Welt. So normal, dass man nicht mehr täglich stundenlang wie gebannt auf das Display starren muss. Nicht mehr zig SMS täglich versenden, oder wenig sinnvolle bis völlig sinnfreie „Informationen“ lesen und austeilen muss.

Es ist für mich ein Phänomen, dass sich so viele Menschen regelrecht zwanghaft auf *ihr wisst schon* über alle „Neuigkeiten“ diverser ihnen nicht einmal persönlich bekannter Personen belesen müssen. Dass sie sich ebenso zwanghaft ständig der Reizüberflutung durch Werbung, sinnloser Filmchen und das Betrachten diverser Selfis anderer Personen aussetzen.

Ich habe auch ein Handy. Ein Smartphone. Feine Sache. Ich nutze diverse Apps und informiere mich unterwegs über Dinge, die für mich gerade wichtig sind. Ich rufe meine Lieben an, wenn es notwendig ist und ich scanne Barcodes ein, wenn ich mich über etwas näher informieren will. Manchmal mache ich einen Schnappschuss von etwas Schönem oder Wichtigem.

Moritzburg

Ich mache sicher noch eine ganze Menge anderer Dinge, die mir gerade nicht einfallen. Dennoch hält sich meine persönliche Handynutzung sehr in Grenzen.

Beim Leben schaue ich nach wie vor über den Tellerrand Handyrand hinaus. Denn ich lebe mein Leben und nicht das Leben anderer.

4 Kommentare zu „Der Lauf der Dinge…

  1. Dann machst du es genau wie ich. 😀 Ich möchte mein Smartphoone nicht mehr missen. Ich bekomme in Blitzgeschwindigkeit kleine Filmchen oder das Neueste von den Enkeln gesendet, bin über WhatsApp schnell mit auswärtigen Freundinnen im Auistausch, wenn ich gerade die Zeit dafür habe, und finde das prima.

    Aber, die Menschen in meiner Nähe oder das „in Gesellschaft sein“ ist wichtig genug, dass das Smartphone lautlos gestellt wird oder auch ausgemacht.

    Gestern waren wir bei einem Ringelnatzabend, da hätte ich beinahe vergessen, es auszuschalten, aber es fiel mir doch noch rechtzeitig ein. Will damit nur sagen, so selbstverständlich ist es schon, dass man es nicht mehr missen möchte. :wave:

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  2. Ich nutze mein Handy hauptsächlich für Fotos.
    in der Öffentlichkeit telefoniere ich nur, wenn es gerade sein müss.
    Whats-App habe ich nicht. Es ist auch kein Smartphone.
    Und ca 5-7 Sms sende ich im Monat – das wars.
    Will mich aber demnächst um ein neues Handy kümmern,
    denn das jetzige hat einen „innerlichen“ feinen Riss im Display.

    LG und Busserl ♥
    Uschi

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  3. Ich habe gar kein Smartphone 😉
    Trotzdem, auch ich vergingel viel zu viel Zeit -ganz klassisch am Rechner- im Internet und da auch mit viel zu vielen „Neuigkeiten“ die eigentlich Nichtigkeiten sind … aber immerhin nicht unterwegs, es wäre wohl auch einigermaßen unpraktikabel :))

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  4. Ich liebe mein Smartphone. Und ab und an telefoniere ich sogar damit :>> – meist nutze ich es, wenn ich mal eben was im www nachsehen möchte oder um Bilder zu machen.

    Doch kenne ich auch den „Ausknopf“ daran!

    Und sehr schön wieder was von dir zu lesen! Das freut mich sehr!

    GLG

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