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Zitat des Tages

Die Natur liefert den besten Beweis,
dass das Leben weitergeht:
keimend, knospend, wachsend,
vergehend und wieder erblühend…

Paul Wilson
amerikanischer Erzähler und Essayist
geboren am 17. Mai 1946

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Die Welt steht still…

… wenn eine Mutter ihr Kind verliert. Wir sind zutiefst geschockt und trauern mit T>:XXs Cousine Karen, die ihren 18-jährigen Sohn zu Grabe tragen muß, und mit Tante Gisela, die ein geliebtes Enkelkind verloren hat. Manchmal ist das Leben furchtbar grausam.

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Black-Box…

Vier Uhr vierzig heute morgen war für mich das erste Mal Freitag, der 13. (Ich glaube natürlich nicht wirklich an den Scheiß…)
Das war genau der Zeitpunkt, als mir das Geschäftskonto (wieder) den Zugang verweigerte. Sch !
Ich hatte gestern abend vergessen, daß ich noch eine recht wichtige Überweisung zu machen hatte. Eigentlich wollte ich die ja schon vorgestern abgehakt haben, aber schon da bin ich nicht ans Konto rangekommen .
CodeboxInternetbanking machen wir nämlich hier mit einer so genannten „dosa“ – eine schwarze Bank-Box, die die Zifferncodes (in Deutschland die TANs…) ausspuckt, nachdem man die Box mit seinem persönlichen vierstelligen Code eingeschaltet hat.
Eine feine Sache. Ich finde das deutlich besser, als die blöden TAN-Listen, die man ja irgendwie „verstecken“ muß, um sie vor eventuellem Mißbrauch zu schützen.
Nun. Nichts ist sicher, das ist klar, aber die Bank-Box ist schon recht vertrauenswürdig.
Ich habe aber letztens ein Experiment gemacht, das aufgrund meiner Dämlichkeit eben leider nach hinten los gegangen ist: Ich wollte irgendwann mitten am Tag von meinem Mac auf Arbeit aus auf das Konto schauen. Die Box wollte ich aber nicht mitnehmen. Die soll mal schön zuhause bleiben, wo sie hingehört, dachte ich mir so… Also habe ich sie morgens eingeschaltet, mir den ausgespuckten Code auf einen Zettel geschrieben und mit zur Arbeit genommen. Als ich ihn dann zum Einloggen ins Konto eingegeben habe, stand da was von wegen falscher Code. Daß ich diese achtstellige Zahl vielleicht fehlerhaft aufgeschrieben haben könnte, das war für mich so unwahrscheinlich, daß ich natürlich den selben Code noch zwei weitere Male eingegeben habe. Ich Dumdei, ich . Dreimal falscher Code bedeutet nie was Gutes! Daran hätte ich mal denken sollen. Ich habe aber statt dessen garnichts gedacht.
Als ich nun vorgestern das nächste Mal ans Konto ranwollte, da kam bei jedem Code, den ich von der Box präsentiert bekam und eingab, die gleiche Fehlermeldung. Falscher Code, unerwarteter Code oder Zeitüberschreitung. Zehn Mal in Folge? Im Leben nicht! Ich habe mir immer noch keinen rechten Reim darauf machen können. Also habe ich T mit seiner Box (Ist ja seine, die ich dafür immer nehmen muß…) zur Bank geschickt, damit sie das Ding mal wieder entsperren. Das hat er gestern auch promt erledigt. Alles wieder gut, sagte er abends zu mir. Damit war ich so zufrieden, daß ich für den Rest des Abends nicht mehr an Bank, Box und Bezahlung gedacht habe. Aber eben heute morgen!
Ich habe ihm die Box dann wieder hingelegt und gesagt, daß er nochmals mit dem Scheißding zur Bank muß, da nichts gut war!
Da ich freitags ja immer Mittagskind bin und halb eins das Geld für die Woche fertig erarbeitet habe , habe ich mich dann gleich noch mit meinem Liebsten für halb zwei vor der Bank verabredet, damit ich der Tante dort nochmal persönlich erklären kann, was nicht klappt. Außerdem konnten wir gleich noch ein anderes Anliegen mit abhaken. Die Bank hat so besch Öffnungszeiten, daß die arbeitende Bevölkerung ihr nachmittags nach drei nur am Donnerstag mal einen Besuch abstatten kann.
Tara, ich glaube hier hättest du ein Leben wie Gott in Frankreich… . Hier geht es auf den Banken sehr gemütlich zu. Die Klientel zieht brav und gehorsam einen „nummerlapp“, also einen Nummernzettel, wartet Klappe haltend, bis sie dran ist und fügt sich somit ohne Meckern und Klagen in ihr Schicksal. Macht der Gewohnheit. Warteschlangen sind definitiv nichts, was einen Schweden aus der Ruhe bringt. Im Gegenteil: Ich glaube, die genießen das irgendwie .
Wir sind ganz freundlich von Ts persönlicher Kontenbetreuerin empfangen und bedient worden. Ich habe in weiser Voraussicht (und mit der ausdrücklichen Erlaubnis meines Gatten ) gleich mal darum gebeten, daß ich auch auf das Geschäftskonto mit meiner eigenen Box Zugriff bekomme. Das geht jetzt Gott sei Dank. Denn die andere Box hat die Banktante nicht wieder aktivieren können. Obwohl ihr ihr Computer versicherte, daß die Box wieder entsperrt sei, war sie es dennoch nicht. Also hat T eine neue Box bekommen. Aber auch bei dieser Box kam immer wieder die mir mittlerweile gut bekannte Fehlermeldung. Das hat Frau Bank auch nicht verstehen können, und hat eine Kollegin zu Rate gezogen. Aber auch Frau Bank zwei wußte nicht weiter. Also galt es für Frau Bank, den offiziellen Kundendienst anzurufen. Langer Rede kurzer Sinn: Der Support meinte, wir sollten der Box und den Codes jetzt erstmal bissel Ruhe gönnen, da Ts Personnummer (an die das alles gekoppelt ist, und die man natürlich immer als erstes in den Computer eingeben muß, um an sein Konto zu kommen) durch diese vielen mißlungenen Logversuche im Moment etwas „ermüdet“ sei und erstmal wieder zur Ruhe kommen müsse. Voll geile Aussage!! Aber mich wundert ja nicht mehr allzu viel…
Am Wochenende sollen wir mal testen, ob die neue Box dann funktioniert (wenn sie ausgeruht ist, versteht sich). Am Montag ruft Frau Bank mal an und fragt, wie es gegangen ist. Wenn´s wieder nicht klappt, dann darf T halt wieder mit dem Teil zur Bank fahren. Mal sehen, was sie dann tun und sagen… Aber ich hoffe natürlich, daß sich das nach dem wohlverdienten Boxenstop von selbst erledigen wird.
Auf jeden Fall kann ich jetzt ganz geschmeidig mit meiner eigenen Box und meiner Personennummer ans Konto ran. Also wäre das auch garnicht mehr so schlimm, wenn es wieder nicht klappen würde.

Und für „Nur-mal-so-gucken-was-der-Kontostand-macht“ habe ich zusätzlich noch einen persönlichen Code bestellt. Der kommt irgendwann nächste Woche mit der Post, und den kann ich ja dann ohne Bank-Box jederzeit in jeden Computer dieser Welt eintippen… Alles wird gut – auch an einem Freitag, dem 13.