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In die Schranken gewiesen …

Wir haben bei uns auf Arbeit einen Kollegen, der so geizig ist, daß es eigentlich zum Himmel schreit.
Es ist üblich (und ALLE machen mit), daß für runde Geburtstage, besondere Jubiläen, Rentenantritt u. a. gesammelt wird. Man gibt 20 schwedische Kronen (etwa 2 Euro) und singt dann ein Ständchen mit allen anderen, wenn die betreffende Person gefeiert wird. Als Gegenleistung gibt es vom Jubilar Torte für alle.
Der Geizkragen ist in der ganzen Firma der einzige, der kein Geld gibt, wenn mal wieder eine Sammelliste rumgeht. Aber: Wenn es dann Torte gibt, dann taucht er wie selbstverständlich auf und nimmt sich natürlich auch mindestens ein Stück. In aller Regel das größte, oder eben zwei…
Das ist eigentlich schon eine Unverschämtheit.
Allerdings hat er diese gestern noch getoppt:
Wir hatten vorgestern Jahresversammlung unserer Gewerkschaft, zu der dieser Kollege nicht gehört. Es gab (wie immer) Kaffee, Baguettes und außerdem von irgendwem hausgebackene Mini-Muffins. Von diesen Muffins waren so viele übrig, daß am nächsten Morgen eine Tüte mit etwa 15 Stück in unserer Küche auf dem Tisch lag.
Als unser Geizkragen dann gegen halb zehn zufällig dort auftauchte, sah er diese Tüte, und fragte die einzige noch anwesende Kollegin, was das denn sei und wer dazu einlade. Sie antortete wahrheitsgemäß, daß sie absolut keine Ahnung habe. Das hat den Geizkragen aber nicht weiter gerührt. Er hat die Tüte trotzdem geöffnet und sich (mindestens) ein Muffin rausgenommen. Das war nun wirklich zu viel des Guten! Die Tüte konnte auch Privateigentum sein…
Heute gab es wieder mal Torte von einer Kollegin, die kürzlich ihren 60. Geburtstag gefeiert hat. CitrontårtaUnd heute haben wir Nägel mit Köpfen gemacht!
Wir haben alle schön unser Stück Torte gegessen, dann den (großen) Rest wieder in den Karton gepackt, diesen wieder mit dem Schleifenband zugebunden und einen Zettel mit der Aufschrift „für die 2. Schicht“ drauf geklebt. Um das ganze noch zu untermauern habe ich einen Totenkopf ausgedruckt und diesen auch noch auf den Karton gelegt. Das Schöne war: Wir waren uns alle einig und obendrein hatten wir dabei sogar noch unseren Spaß .

Fazit: Heute gab es für den Geizkragen keine Torte. Und in Zukunft gibt es auch keine mehr! Basta !!!

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Auch Elche haben es schwer…

… im Moment, da der Schnee wirklich recht tief ist. Trotz ihrer langen Beine kommen sie nicht so leicht vom Fleck. Wenigstens finden sie aber noch Futter, da sie ja an Bäumen „rumknabbern“ :)) . Für die kleineren Tiere des Waldes ist das Überleben momentan deutlich schwerer…

Diese Bilder habe ich heute auf dem Heimweg von der Arbeit aus dem Auto heraus gemacht. Ich war froh, daß der Elch (vermutlich eine Elchkuh…) nicht auf der Straße stand, denn selbige war, wie im Moment normal, vereist. Das abrupte Bremsen ist eine wahre Herausforderung und äußerst riskant…:roll:
Elch 1Elch 2Elch 3Elch 4

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Glitzerschnee und Schneehund

Bei minus 10 Grad glitzerte der Schnee heute wunderschön in der Sonne.
Glitzerschnee

Lisa findet das Wetter und den Schnee toll. Sie spielte mit dem Schneeklumpen, als ob er ihr Ball wäre und trug ihn mehrmals im Maul fort :)) .
Lisa liebt Schnee

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Wer den Film kennt, der weiß, wie wir uns heute hier fühlen. Nämlich genau so, wie gestern!
Es hat in den letzten ca. 20 Stunden noch mal so viel Schnee runtergehauen, wie tags zuvor. Das gleiche Bild… Mein Auto hatte ich gestern unter Mühen abgefegt – heute sieht es aus, als ob das nie geschehen wäre.
Falls ihr euch also fragt, was die Berta und ihr Angetrauter heute machen ?!?

SCHNEE SCHIPPEN !!!

Nur etwas ist heute anders, als gestern:
Mein Schatz und ich feiern heute unseren 23. Hochzeitstag!

RosenherzWir sind froh, stolz und glücklich, daß wir es bereits so weit gebracht haben. In guten wie in schlechten Zeiten…
Als wir uns damals „getraut“ haben, haben wir keinen Rummel gemacht. Wir haben uns ein schönes Standesamt gesucht, den Termin vereinbart und uns natürlich sehr schöne Kleidung für diesen Tag gekauft. Mein Bräutigam hat einen wirklich traumhaften, irre duftenden Brautstrauß aus riesigen gelben Fräsien für mich binden lassen. Wirklich unvergeßlich! Die Friseurin hat er am Morgen zu uns nach Hause geholt und sie hat uns zwei natürlich noch für diesen Tag schön gemacht. Dann sind wir mit unserem Auto nach Moritzburg zum Standesamt gefahren und haben uns in trauter Zweisamkeit (…ok! Mit der Standesbeamten waren wir zu tritt) trauen lassen.
Unsere Eltern haben wir eine gute Stunde später in einem wunderbaren Restaurant, in dem wir uns mit ihnen verabredet hatten, vor vollendete Tatsachen gestellt. Das war echt super! Wir haben das Restaurant nach ihnen betreten und niemandem entging, was wir wohl zuvor getan hatten… Nie werden wir vergessen, daß zwei der vier „Elternteile“ das erste und einzige mal für einen Moment sprachlos waren. Mittlerweile können wir schon sagen: Lang, lang ist´s her!