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Peinlich, peinlich… und unglaublich!

Lkw-Fahrer
Letzte Woche Dienstag ist früh am Morgen in der Nähe meiner Arbeitsstelle auf dem Riksväg 40 ein Lkw umgekippt. Das Chaos war natürlich vorprogrammiert. Und ich hatte mich schon gewundert, warum ich auf meinen letzten Kilometern zur Firma soviel Gegenverkehr hatte, wie noch nie. Die logische Erklärung: Umleitung.

So ging das etliche Stunden. Und im Radio wurde ununterbrochen berichtet. Es handle sich wohl um einen ausländischen Chauffeur, der unter dem Verdacht stehe, unter Drogeneinfluß gefahren zu sein. Der Mann wurde ins Krankenhaus gefahren, auf Drogen getestet und untersucht, und später ausgiebig von der Polizei verhört.

Zwei Tage später war es raus. Und es wurde natürlich in allen  Medien – nicht nur in Schweden – breitgetreten:

Der Lkw-Fahrer war ein Deutscher, der während der Fahrt onaniert hatte, und sich deshalb nicht auf seine eigentlich primäre Tätigkeit konzentrieren konnte. Später im Krankenhaus wurde er gewalttätig gegen das dortige Personal. Und der Oberhammer: Beim Verhör auf der Polizeiwache fing er erneut an, zu onanieren!

Mittlerweile hat sich der Mann in allen drei Anklagepunkten – Gewalt gegen Krankenhausangestellte, grobe Fahrlässigkeit im Verkehr und sexuelle Belästigung – schuldig bekannt. Das Ergebnis des Drogentests steht noch aus. Am 8. Oktober kommt es zur Gerichtsverhandlung. Bis dahin bleibt der Herr in Haft, da Fluchtgefahr besteht.

Nun dürft ihr gerne raten, wie oft ich mittlerweile auf Arbeit schon auf die Geschichte hin angesprochen worden bin…

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Zitat des Tages

Je höher der Affe klettert,
desto besser sieht man seinen Hintern…

Willi Ritschard
schweizer Gewerkschafter und Bundesrat
28. September 1918 bis 16. Oktober 1983

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Dinge, die die Welt nicht braucht – Teil 3

Heute habe ich wieder einmal etwas für die oben genannte Kategorie. Ich als geborenes Ostkind bin ja vertraut mit Matroschkas. Allerdings hatte ich sie lange vergessen. Ab und an habe ich mal ein, zwei Exemplare hier in Schweden in einem Loppis (einem Gebrauchtwaren-
Handel) entdeckt. Dann habe ich bisher aber immer angenommen, daß es sich um irgendwelche Geschenke oder Mitbringsel aus Russland handelte.


Bis ich sie letzten Sonntag im Holzmuseum in Derome als ganz aktuelles schwedisches Kunsthandwerk wiederentdeckt habe.
Hier konnte man sie, sowohl als Anhänger, als auch als herkömmliche „Puppe-in-Puppe-Figuren“, käuflich erwerben.

Nun – ich konnte mich gerade noch bremsen . Aber die Kamera wollte unbedingt ein-, zweimal draufgehalten und ausgelöst werden .

Matroschkas 1Matroschkas 2